Am 4. Oktober ist es endlich so weit: Dann wird der Freiburger Weihbischof Christian Würtz (55) offiziell als neuer Bischof von Eichstätt eingeführt. Neben viel kirchlicher Prominenz haben auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) ihr Kommen zugesagt, wie die Diözese am Mittwoch auf ihrer Internetseite mitteilte. Der Bayerische Rundfunk überträgt live ab 13:30 Uhr im Fernsehen und im Internet.
Dem Gottesdienst vorstehen wird Erzbischof Herwig Gössl, Leiter der Kirchenprovinz Bamberg, zu der das Bistum Eichstätt gehört. Weitere Konzelebranten sind der Münchner Kardinal Reinhard Marx, der Fuldaer Bischof Michael Gerber als Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Freiburger Erzbischof Stephan Burger und Würtz' Vorgänger im Bischofsamt, Gregor Maria Hanke.
Den Angaben zufolge wird nach der Eröffnungsfeier der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Hubertus van Megen, die päpstliche Ernennungsurkunde an Würtz überreichen. Danach wird dieser als 83. Bischof von Eichstätt die Kathedra in Besitz nehmen. Außerdem erhält Würtz den Hirtenstab als sichtbares Zeichen der Sorge für die ihm anvertrauten Gläubigen. (KNA)