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Organisierte Gruppen besetzten Plätze rund Weihnachtsmärkte

Caritas: Weihnachten ist schwere Zeit für Bettler

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Unscharfe Szene Weihnachtsmarkt
Frankfurt - Während andere am Weihnachtsmarkt Glühwein trinken und die Atmosphäre genießen, lösen Weihnachtsmärkte unter Bettlern einen Konkurrenzkampf um die besten Plätze aus. Organisierte Banden haben ihren Hand im Spiel.

In der Vorweihnachtszeit herrscht nach Einschätzung der Caritas eine hohe Konkurrenz unter Bettlern. Um die Weihnachtsmärkte herum besetzten organisierte Gruppen schnell die guten Plätze, sagte Caritas-Mitarbeiter Klaus Schäfer im Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag). Er leitet eine Tagesstätte für Obdachlose.

Bettlern gegenüber nicht ignorant sein

Er rate dazu, Bettlern nicht ignorant gegenüberzutreten, so der Experte. "Sehen, vielleicht auch grüßen sollte man sie." Für viele Betroffene sei es mittelfristig jedoch schöner, wenn sie von sozialen Leistungen leben oder eigenes Geld verdienen könnten. Schäfer: "Wenn man die Fähigkeit hat, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, und die Person erzählt eine glaubhafte Geschichte, muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er ihm vielleicht zwei Euro gibt." (KNA)

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