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Mehr Führung aus Brüssel gewünscht

Europäische Bischöfe: EU soll bei KI-Regulierung vorangehen

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Aufsteller mit dem Logo der COMECE vor einem Kreuz
Brüssel - Die EU-Bischöfe begrüßen die bisherigen Regeln für KI, wünschen sich aber mehr Führung aus Brüssel. Sie verweisen in einer neue Erklärung auch auf das jüngste Lehrschreiben von Papst Leo XIV.

Die europäischen Bischöfe sehen die EU in Bezug auf Künstliche Intelligenz in einer Vorreiterrolle. Im Einklang mit ihren Gründungswerten solle die Union eine Führungsrolle bei der Regulierung von KI übernehmen, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung der Kommission der EU-Bischofskonferenzen (COMECE) in Brüssel.

Europa solle seine digitalen Kapazitäten stärken und Forschung und Entwicklung mitgestalten. So könne die EU zu einer KI-Entwicklung beitragen, die die Menschenrechte achte und den Frieden schütze. Die COMECE ermutigt in dem Papier die EU, die Menschenwürde in ihrer Gesetzgebung zu priorisieren und die KI nicht zu einer "Quelle von Diskriminierung, Ausgrenzung oder Manipulation" werden zu lassen.

Verweis auf Papst Leo XIV.

Die Bischöfe beziehen sich in ihren Forderungen auf das im Mai veröffentlichte päpstliche Lehrschreiben "Magnifica humanitas", das sich mit den Chancen und Risiken von KI befasst. In der Enzyklika ruft Papst Leo XIV. unter anderem dazu auf, die Menschenwürde zu achten und den Wert eines Menschen nicht auf Daten zu reduzieren.

Die COMECE ist die Vertretung der Bischofskonferenzen der EU-Mitgliedsstaaten gegenüber den Institutionen der Europäischen Union. Ende vergangener Woche trafen sich die Bischöfe zur Herbst-Plenarversammlung in Brüssel. Die EU hat mit dem KI-Gesetz das weltweit erste Regelwerk für Künstliche Intelligenz geschaffen. Es trat 2024 in Kraft.

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