Stundenbuch
O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile, mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.
Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Heil dem Tage,der unsre Tage krönt,
Tag des Sieges,da Christus auferstand,
Tag der Sonne,die alle Welt verklärt:
Tag des Christus.
Licht vom Himmelhellt unser Dunkel auf:
Christus öffnetGräber und Totenreich,
stiftet Frieden,einigt im Neuen Bund
Erd’ und Himmel.
Triumphierendsteht er vom Grabe auf,
hebt uns Menschenin die erlöste Welt,
führt dem Vaterseinen verlornen Sohn
in die Arme.
Brüder werdenEngel und Selige,
Christi Liebeeint sie verklärt im Licht,
und sie singenihm, der als Sieger thront,
Freudenhymnen.
In die Chöreseliger Himmelslust
mischt die Kircherings auf dem Erdenrund
tausendstimmigjauchzend den Jubelruf
„Halleluja“.
Siegbezwungenist nun des Todes Macht,
Siegesfreudefüllt unsere Seele ganz:
Gott im HimmelEhre und Herrlichkeit,
Fried’ auf Erden. Amen.
Herr, mein Gott, du bist bekleidet mit Hoheit und Pracht; du hüllst dich in Licht wie in ein Gewand. Halleluja.
Psalm 104, 1–12 · Lob des Schöpfers
Wenn jemand in Christus ist, ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen. Neues ist geworden. (2 Kor 5,17)
Lobe den Herrn, meine Seele!
†
Herr, mein Gott, wie groß bist du!
∗
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid,
∗
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.
Du verankerst die Balken deiner Wohnung im Wasser.
†
Du nimmst dir die Wolken zum Wagen,
∗
du fährst einher auf den Flügeln des Sturmes.
Du machst dir die Winde zu Boten
∗
und lodernde Feuer zu deinen Dienern.
Du hast die Erde auf Pfeiler gegründet;
∗
in alle Ewigkeit wird sie nicht wanken.
Einst hat die Urflut sie bedeckt wie ein Kleid,
∗
die Wasser standen über den Bergen.
Sie wichen vor deinem Drohen zurück,
∗
sie flohen vor der Stimme deines Donners.
Da erhoben sich Berge und senkten sich Täler
∗
an den Ort, den du für sie bestimmt hast.
Du hast den Wassern eine Grenze gesetzt,
†
die dürfen sie nicht überschreiten;
∗
nie wieder sollen sie die Erde bedecken.
Du lässt die Quellen hervorsprudeln in den Tälern,
∗
sie eilen zwischen den Bergen dahin.
Allen Tieren des Feldes spenden sie Trank,
∗
die Wildesel stillen ihren Durst daraus.
An den Ufern wohnen die Vögel des Himmels,
∗
aus den Zweigen erklingt ihr Gesang.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Herr, mein Gott, du bist bekleidet mit Hoheit und Pracht; du hüllst dich in Licht wie in ein Gewand. Halleluja.
Nach deinem Willen, o Herr, bringt die Erde Brot hervor und Wein, der das Herz des Menschen erfreut. Halleluja.
Psalm 104, 13–23
Du, Herr, tränkst die Berge aus deinen Kammern,
∗
aus deinen Wolken wird die Erde satt.
Du lässt Gras wachsen für das Vieh,
∗
auch Pflanzen für den Menschen, die er anbaut,
damit er Brot gewinnt von der Erde
∗
und Wein, der das Herz des Menschen erfreut;
damit sein Gesicht von Öl erglänzt
∗
und Brot das Menschenherz stärkt.
Die Bäume des Herrn trinken sich satt,
∗
die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat.
In ihnen bauen die Vögel ihr Nest,
∗
auf den Zypressen nistet der Storch.
Die hohen Berge gehören dem Steinbock,
∗
dem Klippdachs bieten die Felsen Zuflucht.
Du hast den Mond gemacht als Maß für die Zeiten,
∗
die Sonne weiß, wann sie untergeht.
Du sendest Finsternis, und es wird Nacht,
∗
dann regen sich alle Tiere des Waldes.
Die jungen Löwen brüllen nach Beute,
∗
sie verlangen von Gott ihre Nahrung.
Strahlt die Sonne dann auf, so schleichen sie heim
∗
und lagern sich in ihren Verstecken.
Nun geht der Mensch hinaus an sein Tagwerk,
∗
an seine Arbeit bis zum Abend.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Nach deinem Willen, o Herr, bringt die Erde Brot hervor und Wein, der das Herz des Menschen erfreut. Halleluja.
Gott sah alles, was er geschaffen, und es war sehr gut. Halleluja.
Psalm 104, 24–35
Herr, wie zahlreich sind deine Werke!
†
Mit Weisheit hast du sie alle gemacht,
∗
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Da ist das Meer, so groß und weit,
∗
darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und große Tiere.
Dort ziehen die Schiffe dahin,
∗
auch der Leviátan, den du geformt hast, um mit ihm zu spielen.
Alle warten auf dich,
∗
dass du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit.
Gibst du ihnen, dann sammeln sie ein;
∗
öffnest du deine Hand, werden sie satt an Gutem.
Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört;
†
nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin
∗
und kehren zurück zum Staub der Erde.
Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen,
∗
und du erneuerst das Antlitz der Erde.
Ewig währe die Herrlichkeit des Herrn;
∗
der Herr freue sich seiner Werke.
Er blickt auf die Erde, und sie erbebt;
∗
er rührt die Berge an, und sie rauchen.
Ich will dem Herrn singen, solange ich lebe,
∗
will meinem Gott spielen, solange ich da bin.
Möge ihm mein Dichten gefallen.
∗
Ich will mich freuen am Herrn.
Doch die Sünder sollen von der Erde verschwinden,
†
und es sollen keine Frevler mehr da sein.
∗
Lobe den Herrn, meine Seele!
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Gott sah alles, was er geschaffen, und es war sehr gut. Halleluja.
Selig seid ihr, denn eure Augen sehen.
Und eure Ohren hören.
Mahnung zu gerechtem Leben
Liebt Gerechtigkeit, ihr Herrscher der Erde,
denkt in Frömmigkeit an den Herrn,
sucht ihn mit reinem Herzen!
Denn er lässt sich finden von denen, die ihn nicht versuchen,
und zeigt sich denen, die ihm nicht misstrauen.
Verkehrte Gedanken trennen von Gott;
wird seine Macht herausgefordert, dann weist sie die Toren zurück.
In eine Seele, die auf Böses sinnt, kehrt die Weisheit nicht ein,
noch wohnt sie in einem Leib, der sich der Sünde hingibt.
Denn der heilige Geist, der Lehrmeister, flieht vor der Falschheit,
er entfernt sich von unverständigen Gedanken
und wird verscheucht, wenn Unrecht naht.
Die Weisheit ist ein menschenfreundlicher Geist,
doch lässt sie die Reden des Lästerers nicht straflos;
denn Gott ist Zeuge seiner heimlichen Gedanken,
untrüglich durchschaut er sein Herz und hört seine Worte.
Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis
und er, der alles zusammenhält, kennt jeden Laut.
Darum bleibt keiner verborgen, der Böses redet,
das Strafurteil geht nicht an ihm vorüber.
Die Pläne des Frevlers werden untersucht;
der Herr erfährt von seinen Reden und bestraft seine Vergehen.
Denn das eifersüchtige Ohr hört alles,
kein leises Murren bleibt ihm verborgen.
Hütet euch also vor unnützem Murren
und verwehrt eurer Zunge das Verleumden!
Denn euer heimliches Reden verhallt nicht ungehört,
und ein Mund, der lügt, tötet die Seele.
Jagt nicht dem Tod nach in den Irrungen eures Lebens
und zieht nicht durch euer Handeln das Verderben herbei!
Denn Gott hat den Tod nicht gemacht
und hat keine Freude am Untergang der Lebenden.
Zum Dasein hat er alles geschaffen,
und heilbringend sind die Geschöpfe der Welt.
Kein Gift des Verderbens ist in ihnen,
das Reich des Todes hat keine Macht auf der Erde;
denn die Gerechtigkeit ist unsterblich.
Glücklich der Mann, der Weisheit gefunden; sie zu erwerben ist besser als Silber, sie zu gewinnen ist besser als Gold. * Ihre Wege sind Wege der Freude, all ihre Pfade führen zum Glück.
Die Weisheit von oben ist heilig, friedlich, freundlich, gehorsam, voll Erbarmen und reich an guten Früchten. * Ihre Wege sind Wege der Freude, all ihre Pfade führen zum Glück.
Gott, der Wohltäter für alle, hat die Welt auf sinnvolle Einheit begründet
Wir wollen den Blick auf den Vater und Schöpfer des Weltalls richten, der uns mit seinen vielen großen und herrlichen Taten beschenkt hat. Wir wollen von Anfang an dem uns gesteckten Ziel des Friedens zueilen. Wir wollen uns ihm verbinden mit seinen alles Maß übersteigenden Friedensgaben und den übrigen Wohltaten.
Lasst uns im Geist auf ihn hinschauen und mit den Augen der Seele auf die Langmut seines Willens blicken. Lasst uns einsehen, dass er gegen niemand in seiner Schöpfung Zorn hegt.
Er lenkt die Bewegungen der Himmel, und in Frieden ordnen sie sich ihm unter. Ohne einander im Weg zu sein, laufen sie Tag und Nacht die befohlenen Wege. Sonne, Mond und der Reigen der Sterne kreisen nach seiner Weisung in Eintracht ohne Abweichung auf der ihnen abgesteckten Bahn.
Nach seinem Willen wird die Erde fruchtbar und bringt zu gegebener Zeit in Fülle die Nahrung hervor für Menschen und Tiere und alles, was auf ihr kriecht und fliegt. Die Erde hält sich genau an Gottes Anordnungen und ändert sie nicht.
Das Becken des unendlich weiten Meeres, von ihm zur Ansammlung des Wasser geschaffen vgl. Gen 1,9 , überschreitet die Grenzen nicht, die ihm ringsum gezogen sind, sondern, wie er befohlen hat, so tut es. Er sprach: „Bis hierher darfst du und nicht weiter, hier muss sich legen deiner Wogen Stolz“ Ijob 38,11 . Den für die Menschen unbefahrbaren Ozean und die Welten jenseits von ihm ordnet der Herr durch die gleichen Gesetze.
Die Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter folgen einander in Frieden. Die Winde tun je von ihrem Standort aus zur rechten Zeit ihren Dienst ohne Anstoß. Nie versiegende Quellen, für den Genuss und für die Gesundheit erschaffen, bieten den Menschen ununterbrochen die lebenspendenden Brüste, auch die kleinsten der Tiere treffen sich in Eintracht und Frieden.
All dies geschieht in Frieden und Eintracht, wie der große Schöpfer und Herr es befiehlt. Er beschenkt alles mit seinen Wohltaten, überreich aber uns, die wir unsere Zuflucht zu seinem Erbarmen genommen haben, durch unseren Herrn Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit und die Größe in Ewigkeit. Amen.
Herrscher und Herr des Himmels und der Erde, Schöpfer der Wasser und König aller Kreatur, * erhöre das Gebet deiner Knechte.
Herr, Gott, König des Himmels und der Erde, schau auf unsere Niedrigkeit. * Erhöre das Gebet deiner Knechte.
Herr, wir warten auf dich. Sei unsere Hilfe an jedem Morgen, sei in der Not unsere Rettung. Halleluja.
Canticum: Jes 33,2-3.5-6.7b-8.10 · Gebet in der Not
In Christus sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen. (Kol 2,3)
Herr, hab mit uns Erbarmen,
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denn wir hoffen auf dich.
Sei uns ein helfender Arm an jedem Morgen,
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sei in der Not unsere Rettung!
Vor dem lauten Getöse fliehen die Nationen;
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wenn du dich erhebst, flüchten die Völker nach allen Seiten.
Der Herr ist erhaben, er wohnt in der Höhe;
∗
er wird Zion mit Recht und Gerechtigkeit erfüllen.
Es wird sichere Zeiten erleben.
†
Weisheit und Erkenntnis sind der Reichtum, der es rettet;
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sein Schatz ist die Furcht vor dem Herrn.
Bitterlich weinen die Boten des Friedens.
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Die Wege sind verödet, die Straßen sind leer.
Den Vertrag hat man gebrochen,
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man verachtet die Zeugen des Bundes
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und schätzt die Menschen gering.
Jetzt stehe ich auf, spricht der Herr,
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jetzt erhebe ich mich, jetzt richte ich mich auf.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Herr, wir warten auf dich. Sei unsere Hilfe an jedem Morgen, sei in der Not unsere Rettung. Halleluja.
Herr, wir warten auf dich. Sei unsere Hilfe an jedem Morgen, sei in der Not unsere Rettung. Halleluja.
Canticum: Jes 33,13–15a.16 · Gott richtet gerecht
Euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird. (Apg 2,39)
Ihr in der Ferne, hört, was ich tue;
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ihr in der Nähe, erkennt meine Kraft!
Die Sünder in Zion beginnen zu zittern,
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ein Schauder erfasst die ruchlosen Menschen.
Wer von uns hält es aus neben dem verzehrenden Feuer,
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wer von uns hält es aus neben der ewigen Glut?
Wer rechtschaffen lebt und immer die Wahrheit sagt,
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der wird auf den Bergen wohnen,
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Felsenburgen sind seine Zuflucht;
man reicht ihm sein Brot,
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und seine Wasserquelle versiegt nicht.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Herr, wir warten auf dich. Sei unsere Hilfe an jedem Morgen, sei in der Not unsere Rettung. Halleluja.
Herr, wir warten auf dich. Sei unsere Hilfe an jedem Morgen, sei in der Not unsere Rettung. Halleluja.
Canticum: Sir 36,17-22 · Gebet für das Gottesvolk
Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. (Joh 17,3)
Hab Erbarmen mit dem Volk, das deinen Namen trägt,
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mit Israel, den du deinen Erstgeborenen nanntest.
Hab Erbarmen mit deiner heiligen Stadt,
∗
mit Jerusalem, dem Ort, wo du wohnst.
Erfülle Zion mit deinem Glanz
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und deinen Tempel mit deiner Herrlichkeit!
Leg Zeugnis ab für das, was du ehedem verfügt hast;
∗
erfülle die Weissagung, die in deinem Namen ergangen ist.
Gib allen ihren Lohn, die auf dich hoffen,
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und bestätige so deine Propheten!
Erhöre das Gebet deiner Diener;
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du hast doch Gefallen an deinem Volk.
Alle Enden der Erde sollen erkennen:
∗
Du bist der ewige Gott.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Herr, wir warten auf dich. Sei unsere Hilfe an jedem Morgen, sei in der Not unsere Rettung. Halleluja.
Dich, Gott, loben wir, dich, Herr, preisen wir.
Dir, dem ewigen Vater, huldigt das Erdenrund.
Dir rufen die Engel alle,
dir Himmel und Mächte insgesamt,
die Kerubim dir und die Serafim
mit niemals endender Stimme zu:
Heilig, heilig, heilig
der Herr, der Gott der Scharen!
Voll sind Himmel und Erde
von deiner hohen Herrlichkeit.
Dich preist der glorreiche Chor der Apostel;
dich der Propheten lobwürdige Zahl;
dich der Märtyrer leuchtendes Heer;
dich preist über das Erdenrund
die heilige Kirche;
dich, den Vater unermessbarer Majestät;
deinen wahren und einzigen Sohn;
und den Heiligen Fürsprecher Geist.
Du König der Herrlichkeit, Christus.
Du bist des Vaters allewiger Sohn.
Du hast der Jungfrau Schoß nicht verschmäht,
bist Mensch geworden,
den Menschen zu befreien.
Du hast bezwungen des Todes Stachel
und denen, die glauben,
die Reiche der Himmel aufgetan.
Du sitzest zur Rechten Gottes
in deines Vaters Herrlichkeit.
Als Richter, so glauben wir,
kehrst du einst wieder.
Dich bitten wir denn,
komm deinen Dienern zu Hilfe,
die du erlöst mit kostbarem Blut.
In der ewigen Herrlichkeit
zähle uns deinen Heiligen zu.
(
Rette dein Volk, o Herr, und segne dein Erbe;
und führe sie und erhebe sie bis in Ewigkeit.
An jedem Tag benedeien wir dich
und loben in Ewigkeit deinen Namen,
ja, in der ewigen Ewigkeit.
In Gnaden wollest du, Herr,
an diesem Tag uns ohne Schuld bewahren.
Erbarme dich unser, o Herr, erbarme dich unser.
Lass über uns dein Erbarmen geschehn,
wie wir gehofft auf dich.
Auf dich, o Herr,
habe ich meine Hoffnung gesetzt.
In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.
)
Allmächtiger, ewiger Gott, mehre in uns den Glauben, die Hoffnung und die Liebe. Gib uns die Gnade, zu lieben, was du gebietest, damit wir erlangen, was du verheißen hast. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Singet Lob und Preis.
Dank sei Gott, dem Herrn.