Stundenbuch
O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile, mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.
Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Heil dem Tage,der unsre Tage krönt,
Tag des Sieges,da Christus auferstand,
Tag der Sonne,die alle Welt verklärt:
Tag des Christus.
Licht vom Himmelhellt unser Dunkel auf:
Christus öffnetGräber und Totenreich,
stiftet Frieden,einigt im Neuen Bund
Erd’ und Himmel.
Triumphierendsteht er vom Grabe auf,
hebt uns Menschenin die erlöste Welt,
führt dem Vaterseinen verlornen Sohn
in die Arme.
Brüder werdenEngel und Selige,
Christi Liebeeint sie verklärt im Licht,
und sie singenihm, der als Sieger thront,
Freudenhymnen.
In die Chöreseliger Himmelslust
mischt die Kircherings auf dem Erdenrund
tausendstimmigjauchzend den Jubelruf
„Halleluja“.
Siegbezwungenist nun des Todes Macht,
Siegesfreudefüllt unsere Seele ganz:
Gott im HimmelEhre und Herrlichkeit,
Fried’ auf Erden. Amen.
Wer darf hinaufziehen zum Berg des Herrn, wer darf stehen an seiner heiligen Stätte? Halleluja.
Psalm 24 · Der König der Herrlichkeit zieht ein in sein Heiligtum
Durch die leibliche Aufnahme wurden Christus die Tore des Himmels geöffnet. (Irenäus)
Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt,
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der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
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ihn über Strömen befestigt.
Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,
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wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
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der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.
Er wird Segen empfangen vom Herrn
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und Heil von Gott, seinem Helfer.
Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
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die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.
Ihr Tore, hebt euch nach oben,
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hebt euch, ihr uralten Pforten;
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denn es kommt der König der Herrlichkeit.
Wer ist der König der Herrlichkeit?
∗
Der Herr, stark und gewaltig, der Herr, mächtig im Kampf.
Ihr Tore, hebt euch nach oben,
†
hebt euch, ihr uralten Pforten;
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denn es kommt der König der Herrlichkeit.
Wer ist der König der Herrlichkeit?
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Der Herr der Heerscharen, er ist der König der Herrlichkeit.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Wer darf hinaufziehen zum Berg des Herrn, wer darf stehen an seiner heiligen Stätte? Halleluja.
Ihr Völker, preist unseren Gott, er erhält uns am Leben. Halleluja.
Psalm 66, 1–12 · Ehrfurchtgebietend sind Gottes Taten
Die Auferstehung des Herrn und die Bekehrung der Heiden. (Hesychius)
Jauchzt vor Gott, alle Länder der Erde!
†
Spielt zum Ruhm seines Namens!
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Verherrlicht ihn mit Lobpreis!
Sagt zu Gott: „Wie ehrfurchtgebietend sind deine Taten;
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vor deiner gewaltigen Macht müssen die Feinde sich beugen.“
Alle Welt bete dich an und singe dein Lob,
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sie lobsinge deinem Namen!
Kommt und seht die Taten Gottes!
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Staunenswert ist sein Tun an den Menschen:
Er verwandelte das Meer in trockenes Land,
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sie schritten zu Fuß durch den Strom;
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dort waren wir über ihn voll Freude.
In seiner Kraft ist er Herrscher auf ewig;
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seine Augen prüfen die Völker.
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Die Trotzigen können sich gegen ihn nicht erheben.
Preist unsern Gott, ihr Völker;
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lasst laut sein Lob erschallen!
Er erhielt uns am Leben
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und ließ unseren Fuß nicht wanken.
Du hast, o Gott, uns geprüft
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und uns geläutert, wie man Silber läutert.
Du brachtest uns in schwere Bedrängnis
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und legtest uns eine drückende Last auf die Schulter.
Du ließest Menschen über unsere Köpfe schreiten.
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Wir gingen durch Feuer und Wasser.
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Doch du hast uns in die Freiheit hinausgeführt.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Ihr Völker, preist unseren Gott, er erhält uns am Leben. Halleluja.
Die ihr Gott fürchtet, kommt alle und hört; ich will euch erzählen, was der Herr mir getan. Halleluja.
Psalm 66, 13–20
Herr, ich komme mit Opfern in dein Haus;
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ich erfülle dir meine Gelübde,
die ich einst dir versprach,
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die dir mein Mund in der Not gelobte.
Fette Tiere bringe ich dir als Brandopfer dar,
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zusammen mit dem Rauch von Widdern;
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ich richte dir Rinder und Böcke zu.
Ihr alle, die ihr Gott fürchtet, kommt und hört;
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ich will euch erzählen, was er mir Gutes getan hat.
Zu ihm hatte ich mit lauter Stimme gerufen
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und schon konnte mein Mund ihn preisen.
Hätte ich Böses im Sinn gehabt,
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dann hätte der Herr mich nicht erhört.
Gott hat mich erhört,
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hat auf mein drängendes Beten geachtet.
Gepriesen sei Gott; denn er hat mein Gebet nicht verworfen
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und mir seine Huld nicht entzogen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Die ihr Gott fürchtet, kommt alle und hört; ich will euch erzählen, was der Herr mir getan. Halleluja.
Lebendig ist das Wort Gottes und voll Kraft.
Schärfer als jedes zweischneidige Schwert.
Der Beginn der griechischen Herrschaft
Der Mazedonier Alexander, Sohn des Philippus, zog damals vom Land der Kittäer aus. Er besiegte Darius, den König der Perser und Meder, und wurde als erster König von Griechenland sein Nachfolger. Er führte viele Kriege, eroberte zahlreiche Festungen und ließ die Könige der Erde erschlagen; er kam bis an das Ende der Welt, plünderte viele Völker aus und die ganze Erde lag ihm wehrlos zu Füßen. Da wurde sein Herz stolz und überheblich. Er stellte ein sehr großes Heer auf, herrschte über Länder, Völker und Fürsten und machte sie sich tributpflichtig. Doch dann sank er aufs Krankenlager und fühlte seinen Tod nahen. Er rief seine höchsten Offiziere zusammen, die mit ihm aufgewachsen waren, und verteilte sein Reich unter sie, solange er noch lebte. Zwölf Jahre hatte Alexander regiert, als er starb. Seine Offiziere übernahmen die Regierung, jeder in seinem Bereich. Nach seinem Tod setzten sich alle die Königskrone auf; ebenso hielten es ihre Nachkommen lange Zeit hindurch. Sie brachten großes Unglück über die Erde. Aus ihnen ging ein besonders gottloser Spross hervor, Antiochus Epiphanes, der Sohn des Königs Antiochus. Er war als Geisel in Rom gewesen und trat im Jahr 137 der griechischen Herrschaft die Regierung an.
Das Aufkommen der Verräter
Zu dieser Zeit traten Verräter am Gesetz in Israel auf, die viele (zum Abfall) überredeten. Sie sagten: Wir wollen einen Bund mit den fremden Völkern schließen, die rings um uns herum leben; denn seit wir uns von ihnen abgesondert haben, geht es uns schlecht. Dieser Vorschlag gefiel ihnen und einige aus dem Volk fanden sich bereit, zum König zu gehen. Der König gab ihnen die Erlaubnis, nach den Gesetzen der fremden Völker zu leben. Sie errichteten in Jerusalem eine Sportschule, wie es bei den fremden Völkern Brauch ist, und ließen bei sich die Beschneidung rückgängig machen. So fielen sie vom heiligen Bund ab, vermischten sich mit den fremden Völkern und gaben sich dazu her, Böses zu tun.
Der Angriff der Heiden auf den Tempel
Als Antiochus sah, dass sich seine Herrschaft gefestigt hatte, fasste er den Plan, auch König von Ägypten zu werden und so über zwei Reiche zu herrschen. Er drang mit vielen Soldaten in Ägypten ein, mit Streitwagen und Kriegselefanten, mit Reitern und einer großen Flotte, und führte Krieg gegen Ptolemäus, den König von Ägypten. Ptolemäus wurde von ihm geschlagen und musste fliehen, nachdem viele seiner Leute im Kampf gefallen waren. Die befestigten Städte Ägyptens wurden erobert und das Land geplündert. Antiochus wandte sich nach seinem Sieg über Ägypten im Jahr 143 gegen Israel und rückte mit zahlreichen Truppen hinauf vor Jerusalem. In seiner Vermessenheit betrat er sogar das Heiligtum; er raubte den goldenen Rauchopferaltar, den Leuchter samt seinem Zubehör, den Tisch für die Schaubrote, die Opfer- und Trinkschalen, die goldenen Rauchfässer, den Vorhang, die Kronen und den goldenen Schmuck von der Vorderseite des Tempels. Von allem ließ er das Gold abschlagen. Dann nahm er das Silber, das Gold, die kostbaren Geräte, und was er von den versteckten Schätzen finden konnte, und ließ alles in sein Land schleppen. Er richtete ein Blutbad an und führte ganz vermessene Reden. Da kam große Trauer über das ganze Land Israel.
Nur eine kurze Zeit lang ist der Herr zornig, um uns durch Strafen zu erziehen. * Dann wird der lebendige Gott sich mit seinen Dienern wieder versöhnen.
Jede Züchtigung bringt für den Augenblick nicht Freude, sondern Schmerz; später aber schenkt sie den Frieden. * Dann wird der lebendige Gott sich mit seinen Dienern wieder versöhnen.
Vom Wesen des Friedens
Der Friede besteht nicht darin, dass kein Krieg ist; er lässt sich auch nicht bloß durch das Gleichgewicht entgegengesetzter Kräfte sichern; er entspringt ferner nicht dem Machtgebot eines Starken; er heißt vielmehr mit Recht und eigentlich ein „Werk der Gerechtigkeit“ vgl. Jes 32,17 . Er ist die Frucht der Ordnung, die ihr göttlicher Gründer selbst in die menschliche Gesellschaft eingestiftet hat und die von den Menschen durch stetes Streben nach immer vollkommenerer Gerechtigkeit verwirklicht werden muss. Zwar wird das Gemeinwohl des Menschengeschlechts grundlegend vom ewigen Gesetz Gottes bestimmt, aber in seinen konkreten Anforderungen unterliegt es dem ständigen Wandel der Zeiten; darum ist der Friede niemals endgültiger Besitz, sondern immer wieder neu zu erfüllende Aufgabe. Da zudem der menschliche Wille schwankend und von der Sünde verwundet ist, verlangt die Sorge um den Frieden, dass jeder dauernd seine Leidenschaft beherrscht und dass die rechtmäßige Obrigkeit wachsam ist.
Dies alles genügt noch nicht. Dieser Friede kann auf Erden nicht erreicht werden, ohne Sicherheit für das Wohl der Person und ohne, dass die Menschen frei und vertrauensvoll die Reichtümer ihres Geistes und Herzens miteinander teilen. Der feste Wille, andere Menschen und Völker und ihre Würde zu achten, gepaart mit einsatzbereiter und tätiger Brüderlichkeit – das sind unerlässliche Voraussetzungen für den Aufbau des Friedens. So ist der Friede auch die Frucht der Liebe, die über das hinaus geht, was die Gerechtigkeit zu leisten vermag.
Der irdische Friede, der seinen Ursprung in der Liebe zum Nächsten hat, ist aber auch Abbild und Wirkung des Friedens, den Christus gebracht hat und der von Gott dem Vater ausgeht. Dieser Mensch gewordene Sohn, der Friedensfürst, hat nämlich durch sein Kreuz alle Menschen mit Gott versöhnt und die Einheit aller in einem Volk und in einem Leib wieder hergestellt. Er hat den Hass an seinem eigenen Leib getötet vgl. Eph 2,16; Kol 1,20-22 und durch seine Auferstehung erhöht, hat er den Geist der Liebe in die Herzen der Menschen ausgegossen.
Das ist ein eindringlicher Aufruf an alle Christen: „Die Wahrheit in Liebe zu tun“ Eph 4,15 und sich mit allen wahrhaft friedliebenden Menschen zu vereinen, um den Frieden zu erbeten und aufzubauen.
Vom gleichen Geist bewegt, können wir denen unsere Anerkennung nicht versagen, die bei der Wahrung ihrer Rechte darauf verzichten Gewalt anzuwenden, sich vielmehr auf Verteidigungsmittel beschränken, so wie sie auch den schwächeren zur Verfügung stehen, vorausgesetzt, dass dies ohne Verletzung der Rechte und Pflichten anderer oder der Gemeinschaft möglich ist.
Dein ist die Macht, o Herr, und dein ist das Reich. Du stehst über allen Völkern. * Herr, gib Frieden in unseren Tagen.
Gott, du Schöpfer des Alls, furchtbar und stark, gerecht und voll Erbarmen. * Herr, gib Frieden in unseren Tagen.
Herr, wir warten auf dich. Sei unsere Hilfe an jedem Morgen, sei in der Not unsere Rettung. Halleluja.
Canticum: Jes 33,2-3.5-6.7b-8.10 · Gebet in der Not
In Christus sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen. (Kol 2,3)
Herr, hab mit uns Erbarmen,
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denn wir hoffen auf dich.
Sei uns ein helfender Arm an jedem Morgen,
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sei in der Not unsere Rettung!
Vor dem lauten Getöse fliehen die Nationen;
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wenn du dich erhebst, flüchten die Völker nach allen Seiten.
Der Herr ist erhaben, er wohnt in der Höhe;
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er wird Zion mit Recht und Gerechtigkeit erfüllen.
Es wird sichere Zeiten erleben.
†
Weisheit und Erkenntnis sind der Reichtum, der es rettet;
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sein Schatz ist die Furcht vor dem Herrn.
Bitterlich weinen die Boten des Friedens.
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Die Wege sind verödet, die Straßen sind leer.
Den Vertrag hat man gebrochen,
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man verachtet die Zeugen des Bundes
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und schätzt die Menschen gering.
Jetzt stehe ich auf, spricht der Herr,
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jetzt erhebe ich mich, jetzt richte ich mich auf.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Herr, wir warten auf dich. Sei unsere Hilfe an jedem Morgen, sei in der Not unsere Rettung. Halleluja.
Herr, wir warten auf dich. Sei unsere Hilfe an jedem Morgen, sei in der Not unsere Rettung. Halleluja.
Canticum: Jes 33,13–15a.16 · Gott richtet gerecht
Euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird. (Apg 2,39)
Ihr in der Ferne, hört, was ich tue;
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ihr in der Nähe, erkennt meine Kraft!
Die Sünder in Zion beginnen zu zittern,
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ein Schauder erfasst die ruchlosen Menschen.
Wer von uns hält es aus neben dem verzehrenden Feuer,
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wer von uns hält es aus neben der ewigen Glut?
Wer rechtschaffen lebt und immer die Wahrheit sagt,
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der wird auf den Bergen wohnen,
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Felsenburgen sind seine Zuflucht;
man reicht ihm sein Brot,
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und seine Wasserquelle versiegt nicht.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Herr, wir warten auf dich. Sei unsere Hilfe an jedem Morgen, sei in der Not unsere Rettung. Halleluja.
Herr, wir warten auf dich. Sei unsere Hilfe an jedem Morgen, sei in der Not unsere Rettung. Halleluja.
Canticum: Sir 36,17-22 · Gebet für das Gottesvolk
Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. (Joh 17,3)
Hab Erbarmen mit dem Volk, das deinen Namen trägt,
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mit Israel, den du deinen Erstgeborenen nanntest.
Hab Erbarmen mit deiner heiligen Stadt,
∗
mit Jerusalem, dem Ort, wo du wohnst.
Erfülle Zion mit deinem Glanz
∗
und deinen Tempel mit deiner Herrlichkeit!
Leg Zeugnis ab für das, was du ehedem verfügt hast;
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erfülle die Weissagung, die in deinem Namen ergangen ist.
Gib allen ihren Lohn, die auf dich hoffen,
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und bestätige so deine Propheten!
Erhöre das Gebet deiner Diener;
∗
du hast doch Gefallen an deinem Volk.
Alle Enden der Erde sollen erkennen:
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Du bist der ewige Gott.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Herr, wir warten auf dich. Sei unsere Hilfe an jedem Morgen, sei in der Not unsere Rettung. Halleluja.
Dich, Gott, loben wir, dich, Herr, preisen wir.
Dir, dem ewigen Vater, huldigt das Erdenrund.
Dir rufen die Engel alle,
dir Himmel und Mächte insgesamt,
die Kerubim dir und die Serafim
mit niemals endender Stimme zu:
Heilig, heilig, heilig
der Herr, der Gott der Scharen!
Voll sind Himmel und Erde
von deiner hohen Herrlichkeit.
Dich preist der glorreiche Chor der Apostel;
dich der Propheten lobwürdige Zahl;
dich der Märtyrer leuchtendes Heer;
dich preist über das Erdenrund
die heilige Kirche;
dich, den Vater unermessbarer Majestät;
deinen wahren und einzigen Sohn;
und den Heiligen Fürsprecher Geist.
Du König der Herrlichkeit, Christus.
Du bist des Vaters allewiger Sohn.
Du hast der Jungfrau Schoß nicht verschmäht,
bist Mensch geworden,
den Menschen zu befreien.
Du hast bezwungen des Todes Stachel
und denen, die glauben,
die Reiche der Himmel aufgetan.
Du sitzest zur Rechten Gottes
in deines Vaters Herrlichkeit.
Als Richter, so glauben wir,
kehrst du einst wieder.
Dich bitten wir denn,
komm deinen Dienern zu Hilfe,
die du erlöst mit kostbarem Blut.
In der ewigen Herrlichkeit
zähle uns deinen Heiligen zu.
(
Rette dein Volk, o Herr, und segne dein Erbe;
und führe sie und erhebe sie bis in Ewigkeit.
An jedem Tag benedeien wir dich
und loben in Ewigkeit deinen Namen,
ja, in der ewigen Ewigkeit.
In Gnaden wollest du, Herr,
an diesem Tag uns ohne Schuld bewahren.
Erbarme dich unser, o Herr, erbarme dich unser.
Lass über uns dein Erbarmen geschehn,
wie wir gehofft auf dich.
Auf dich, o Herr,
habe ich meine Hoffnung gesetzt.
In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.
)
Allmächtiger und barmherziger Gott, wir sind dein Eigentum, du hast uns in deine Hand geschrieben. Halte von uns fern, was uns gefährdet, und nimm weg, was uns an Seele und Leib bedrückt, damit wir freien Herzens deinen Willen tun. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Singet Lob und Preis.
Dank sei Gott, dem Herrn.