Tageslesung
Als Jesus in den Himmel aufgenommen worden war,
kehrten die Apostel von dem Berg, der Ölberg genannt wird
und nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist,
nach Jerusalem zurück.
Als sie in die Stadt kamen,
gingen sie in das Obergemach hinauf,
wo sie nun ständig blieben:
Petrus und Johannes,
Jakobus und Andreas,
Philippus und Thomas,
Bartholomäus und Matthäus,
Jakobus, der Sohn des Alphäus,
und Simon, der Zelot,
sowie Judas, der Sohn des Jakobus.
Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet,
zusammen mit den Frauen
und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.
Meine Seele preist die Größe des Herrn
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und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
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Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. – (R)
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan
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und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
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über alle, die ihn fürchten. – (R)
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
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Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
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und lässt die Reichen leer ausgehn. – (R)
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
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und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat,
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Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Der Mächtige hat Großes an mir getan
und sein Name ist heilig.
Oder:
Selig bist du, Jungfrau Maria,
du hast den Sohn des ewigen Vaters getragen.
vgl. Lk 1,28.42
Halleluja. Halleluja.
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir,
du bist gebenedeit unter der Frauen.
Halleluja.
Lk 1,26-38
Du hast bei Gott Gnade gefunden, Maria:
du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären
In jener Zeit wurde der Engel Gabriel
von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt.
Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt,
der aus dem Haus David stammte.
Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein
und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete,
der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede
und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria;
denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen,
einen Sohn wirst du gebären:
dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein
und Sohn des Höchsten genannt werden.
Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen
und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel:
Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr:
Der Heilige Geist wird über dich kommen,
und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig
und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabet, deine Verwandte,
hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen;
obwohl sie als unfruchtbar galt,
ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria:
Ich bin die Magd des Herrn;
mir geschehe, wie du es gesagt hast.
Danach verließ sie der Engel.