Suche
Krankensalbung

Krankensalbung: Mehr als nur letzte Ölung

Früher lediglich als Sterbesakrament verstanden, ist die Krankensalbung doch so viel mehr: Denn Situationen, in denen es ernst wird im Leben, gibt es immer wieder. Hier gibt es Hintergründe, Antworten auf wichtige Fragen und alle Informationen auf einen Blick.

Auf dieser Seite finden Sie alles auf einen Blick, egal ob Kranke, Leidende, Angehörige, Interessierte oder Neugierige: Nach Antworten auf die wichtigsten Fragen kommen Hintergründe und alles, was rund um die Krankensalbung in der Kirche heute diskutiert wird.

Dieser Inhalt ist nur erlaubt, wenn Sie Cookies vom Typ "youtube" zulassen.

Was ist die Krankensalbung?

Wer an die Sakramente für Sterbende denkt, hat häufig zunächst die Krankensalbung vor Augen, die im Volksmund auch heute noch gerne "die letzte Ölung" genannt wird. Eigentlich ist das falsch, da sie, wie ihr Name schon sagt, in erster Linie eine Stärkung für Kranke sein soll. Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) hat man deshalb beschlossen, den Ritus und die Deutung des Sakraments zu erneuern. Einen Überblick über Seelsorge für Menschen in existenziellen Situationen gibt es hier.

Wie läuft die Krankensalbung ab?

Sie besteht aus drei Teilen: der Eröffnung, dem Wortgottesdienst und der Feier der Salbung. Alle Details gibt es hier.

Geschichten

Edgar Drückes ist Hospizleiter. Er erlebt jeden Tag, wie sich Angehörige von lieben Menschen verabschieden müssen. Er weiß aber auch, dass ein guter Abschied sehr tröstend sein kann:

Ein Steg im Nebel
Im Hospiz lernen mit dem Unvermeidlichen umzugehen
Auf der letzten Reise

Sie kümmert sich um Menschen, die eine schlimme Diagnose erhalten oder schwer erkrankt sind, begleitet Sterbende und spricht mit Angehörigen. Klinikseelsorgerin Sonya Schmid-Richardson berichtet im Interview mit katholisch.de, was ihr dabei hilft, das Schwere bei ihrer Arbeit auszuhalten:

Cross on a wall in a hospital
Klinikseelsorgerin Sonya Schmid-Richardson über Diagnosen, Krankheiten und Tod
Klinikseelsorgerin: Glaube nicht an einen strafenden Gott

Debatte

Angesichts des Sterbens eines geliebten Menschen kann sich Ohnmacht breit machen. Das Bistum Speyer hat ein Ritual entwickelt, das in dieser Situation helfen soll. Aber was ist mit dem Sakrament der Krankensalbung?

[empty]
Das Bistum Speyer führt einen neuen Sterbesegen ein
Wenn die Worte fehlen ...

Die Diskussion um den assistierten Suizid kocht immer mal wieder hoch. Kirchliche Stimmen machen sich für bessere Prävention stark. Doch wie kann man Menschen begleiten, die sich von ihrem Vorhaben nicht mehr abbringen lassen? Krankenhausseelsorger Reiner Nieswandt im katholisch.de-Interview:

Hospital chaplain
Klinikseelsorger im Interview über Umgang mit Betroffenen
Assistierter Suizid und Seelsorge: "Die Ohnmacht gemeinsam aushalten"

An sich ist die Krankenhausseelsorge in Deutschland gut abgesichert. Dennoch wirft ein Blick in die Zukunft Fragen auf: Kann sie angesichts veränderter Religiosität und medizinischer Professionalisierung ihren Platz behaupten? Ja, sagen Experten – wenn sie sich auf bestimmte Entwicklungen einlässt:

Eine Patientin (Symbolbild)
Zwischen veränderter Religiosität und medizinischer Professionalisierung
Wie die Krankenhausseelsorge zukunftsfähig bleiben will

Ihnen fehlt etwas? Sie haben Ideen? Melden Sie sich unter erklaeren@katholisch.de

Unser Netzwerk

kna-katholisch-swarm-node1 (0.034s)