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Bischof Jung: Das Leben schreibt wunderbare Geschichten

Bahnhofsmission hilft Mann in Notlage – und erlebt "kleines Wunder"

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Würzburg - Der Würzburger Bischof Franz Jung arbeitet regelmäßig ehrenamtlich in der Bahnhofsmission. Als er kürzlich einem Mann in einer finanziellen Notlage weiterhalf, folgte für ihn ein berührender Moment, da "solch eine Fügung geschehen ist".

In der Bahnhofsmission in Würzburg geschehen bisweilen auch kleine Wunder. Das berichtet die Einrichtung auf ihrer Facebook-Seite. So habe ein Gast dem regelmäßig ehrenamtlich mitarbeitenden Würzburger Bischof Franz Jung seine akute finanzielle Not mit den Worten geklagt: "Ich habe keinen Zugriff auf mein Konto mehr, es ist gesperrt worden."

Der Bischof vermittelte den Besucher umgehend an die Caritas weiter. Dort hätten die Verantwortlichen ihm unbürokratisch mit 200 Euro ausgeholfen, damit er seine persönlichen Probleme lösen konnte, heißt es.

Nach einigen Monaten kam der Besucher erneut in die Bahnhofsmission und wollte den Bischof sprechen, wie es in dem Facebook-Beitrag heißt. Der Mann brachte eine erfreuliche Nachricht mit: Nachdem er finanziell alles habe regeln können, habe er Lotto gespielt: "Und Sie werden es nicht glauben: über 6.000 Euro gewonnen", erzählte er.

In der Hand habe der Glückspilz einen Briefumschlag mit 200 Euro gehalten und gemeint: "Sie haben mir mit diesem Geld geholfen. Nun gebe ich es zurück, damit Sie mit diesem Geld einem anderen Menschen helfen können." Jung überwies den Betrag wieder an die Caritas.

Sein Kommentar: "Für mich war es ein berührender Moment, dass solch eine Fügung geschehen ist, und unser Besucher wieder den Mut hat, die nächsten Schritte zu gehen. Das Leben schreibt wunderbare Geschichten." (KNA)

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