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Neue Arbeitshilfe

Bischöfe werben für mehr diakonischen Einsatz im Alltag der Menschen

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Logo der Deutschen Bischofskonferenz
Bonn/Eichstätt - Kirche muss raus zu den Menschen: Die Deutsche Bischofskonferenz will Christen mit einer neuen Arbeitshilfe zu sozialem Einsatz ermutigen.

Mit einer neuen Arbeitshilfe möchte die Deutsche Bischofskonferenz Christinnen und Christen inspirieren, in ihrem Umfeld diakonisch aktiv zu werden. Eine Kirche, die sich diakonisch versteht, suche "selbst den Weg hinein in eine oft fremd erscheinende Gesellschaft – eine Gesellschaft, die durch Krisen leicht verunsichert wird, zugleich aber durch gute Botschaften wieder aufgebaut und gestärkt werden kann", heißt es in dem am Freitag vorgestellten Dokument.

Dieses hat laut Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz nicht den Anspruch, eine strukturierte, pastoraltheologisch begründete diakonische Kirchenentwicklung anzuleiten. Stattdessen rege es an, "sich auf eine Spurensuche zu begeben und Gottes Wirken in und durch Menschen zu erkennen". Die ab sofort online verfügbare Arbeitshilfe "Leben teilen – Hoffnung wecken. Diakonisch Christsein in säkularer Gesellschaft" zeigt, wo die Kirche Menschen in ihrem Alltag begegnen und Trost und Zuversicht spenden kann.

"Leben mit den Menschen teilen"

Der neue Bischof von Eichstätt, Christian Würtz, schreibt als Vorsitzender der Arbeitsgruppe aus den bisherigen Pastoral- und Caritaskommissionen der Bischofskonferenz in seinem Vorwort: "Es geht darum, das Leben mit den Menschen zu teilen, vor allem mit den Armen und Bedrängten aller Art. Es geht darum, Zeugnis zu geben von der Hoffnung, die uns als Christinnen und Christen erfüllt, auch wenn wir erleben, dass die Kirchlichkeit und der Glaube schwinden."

Die Arbeitshilfe richtet sich an Verantwortliche in Seelsorge und Caritas. Laut Bischofskonferenz soll sie Caritas und Kirchenentwicklung zusammen denken und Menschen in ihrem diakonischen Engagement motivieren und unterstützen: in der Caritas und ihren Einrichtungen, in den zahlreichen Feldern der Seelsorge oder im ganz persönlichen Handeln in der Nachbarschaft und im Sozialraum.

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