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"Mein lieber Vater: Ruhe in Frieden und in der Freude beim Herrn"

Bischof Oster trauert um Vater: "Personifizierte Treue in Person"

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Rückansicht von Bischof Stefan Oster bei einem Gottesdienst
Passau - Die vergangenen viereinhalb Jahre habe sein Vater in einer Passauer Pflegeeinrichtung verbracht, nun ist er gestorben: "Gejammert hat er nie", schreibt Bischof Stefan Oster in einem persönlichen Posting – und bittet um Gebete.

Der Passauer Bischof Stefan Oster hat in den sozialen Netzwerken seine Trauer um seinen verstorbenen Vater ausgedrückt und zum Gebet für ihn aufgerufen. "Für mich war er so etwas wie die personifizierte Treue in Person – als wunderbarer Vater und Vorbild für meine Schwester und mich in so vielem", schreibt Oster in einem Posting am späten Donnerstagabend. Mit 85 Jahren sei er am Donnerstag gestorben. "Bitte betet für ihn. (Auch wenn ich glaube, dass er einen ziemlich direkten Weg ins Vaterhaus findet!)", schreibt der Bischof. "Mein lieber Vater: Ruhe in Frieden und in der Freude beim Herrn, an den Du geglaubt hast."

Die vergangenen viereinhalb Jahre habe sein Vater "schwer vom Parkinson gezeichnet" in einer Passauer Pflegeeinrichtung verbracht. "Gejammert hat er nie", so der Bischof. "Treue hat er immer noch gelebt, vor allem zu seinen Freunden und Verwandten."

Sein Vater habe bis zu seinem 45. Geburtstag als Offizier bei der Bundeswehr gearbeitet, danach als "Öffentlichkeitsarbeiter" in einer Regensburger Firma. "Und er ist in allem ein 'Soldat' im guten Sinn des Wortes geblieben – nämlich in der klaglosen und zugleich hingebungsvollen Treue zu seinen Aufgaben: Als Ehemann mit meiner Mutter – ganz besonders in den 19 Jahren ihrer schweren Krankheit - bis zu ihrem Tod 2019", so Oster. Für das soziale Engagement habe sein Vater das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen bekommen. (cbr)

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