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Seit 2009 Verhüllung wegen Außensanierung

München: Türme der Liebfrauenkirche wieder ohne Gerüst

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Die Frauenkirche in München.
München - Jahrelang war die Münchner Stadtsilhouette von den Gerüsten um die Türme der Frauenkiche geprägt. Damit ist bald Schluss, es gibt freie Sicht auf die Türme – erstmals seit elf Jahren. Die Bauarbeiten aber noch nicht zu Ende.

Anfang September werden die beiden markanten Türme der Münchner Liebfrauenkirche erstmals seit elf Jahren wieder ohne Gerüst zu sehen sein. Von diesem Montag an werde das Gerüst abgebaut, teilte das Erzbistum München und Freising mit. Zuletzt waren das Hauptportal und der Südturm der Kathedrale eingerüstet. Die Abbauarbeiten sollen am 1. September abgeschlossen sein.

Nach den 2009 begonnenen Arbeiten am Nordturm wurde 2014 der Südturm der Kirche eingerüstet. Vom Gerüst aus wurde die Fassade saniert, zudem wurde das Turminnere nach modernen Brandschutzvorgaben ausgerichtet. Weitere Sanierungsmaßnahmen betrafen das Hauptportal mit dem Michaelsfenster. Zudem wurde wegen der Neugestaltung des Frauenplatzes die Treppenanlage vor dem Portal erhöht. Das Gerüst wurde bereits in den vergangenen Jahren schrittweise zurückgebaut. Von außen ist die Frauenkirche nun bald wieder frei von Bauarbeiten. Im Inneren wird jedoch weitergearbeitet.

Der 1494 geweihte Dom zu Unserer Lieben Frau ist seit 1821 die Kathedrale der Erzdiözese München und Freising. Er ist eine der größten Hallenkirchen überhaupt und bietet etwa 20.000 Gläubigen Platz. Stetige Renovierungsmaßnahmen an alten Kirchen sind nahezu der Normalfall. Auch an anderen großen Kirchen wie beispielsweise dem Kölner Dom sind ständig Bauarbeiten im Gange. (cph)

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