Suche
Kurz vor seinem 80. Geburtstag

Neuer Grabstein mit bronzener Madonnenfigur für Franz Beckenbauer

Dieser Inhalt ist nur erlaubt, wenn Sie Cookies vom Typ "readspeaker" zulassen.

München - Am 11. September wäre Franz Beckenbauer 80 Jahre alt geworden. Kurz vor dem Ehrentag des "Kaisers" hat die Familie einen neuen Grabstein aufstellen lassen. Im Zentrum steht eine betende Muttergottes.

Kurz vor dem 80. Geburtstag von Franz Beckenbauer hat die Familie einen neuen, schwarzen Stein für sein Grab auf dem Friedhof am Perlacher Forst in München setzen lassen. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Das Grabmal gleicht von der Form her einem Portal mit dreieckigem Giebel, in dem der Name "Beckenbauer" steht. Darunter findet sich der Vorname "Franz", umrahmt von Geburts- (11.9.1945) und Todesdatum (7.1.2024). Im Zentrum ist eine Nische eingearbeitet worden, in der eine bronzene Madonna mit betenden Händen steht. Auf dem Grabstein sind auch die Namen der Eltern Franz (1905–1977) und Antonie (1913–2006) zu lesen.

Frisch angepflanzt wurde ein spätsommerliches buntes Blumenmeer, in dem an der Seite nach wie vor das zur Beerdigung angebrachte Holzkreuz mit den Lebensdaten des Fußballidols steht. Schon der frühere, weiße Grabstein verfügte im Zentrum über eine auf Wolken stehende Gottesmutter mit Kind. Laut der "Bild"-Zeitung haben Witwe Heidi, Sohn Joel und Tochter Francesca die jetzige Statue ausgewählt.

Beckenbauer war katholisch und blieb es zeitlebens. In dem Band "Prominente über den Papst", herausgegeben 2012, schilderte er, wie ihn die Begegnung mit Benedikt XVI. verändert habe. Er gehe seither häufiger zur Kirche, zudem bete er jeden Tag das Vaterunser, daraus schöpfe er Kraft und Stärke.

Marx sprach Gebet bei Trauerfeier

Bei der offiziellen Trauerfeier im Januar 2024 in der Münchner Allianz-Arena sprach Kardinal Reinhard Marx ein Gebet. In diesem dankte er für Beckenbauers Begabung, die er nicht für sich behalten habe. Gott möge ihn nun in seine Arme nehmen und an ihm vollenden, was unvollendet gewesen sei. Zugleich sprach Marx den Wunsch aus, dass Fußball ein Mittel des Friedens und der Begegnung sein möge. Dafür sei auch Franz Beckenbauer eingestanden. (KNA)

kna-katholisch-swarm-node3 (0.012s)