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Mit Novene Gott bitten, dass nicht Verwirrung die Einheit in der Kirche zerstöre

Synodaler Weg: Bischof Genn ruft zu Fasten und Gebet auf

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Münster - Der Münsteraner Bischof Felix Genn ruft sein Bistum dazu auf, den Synodalen Weg im Gebet zu unterstützen: Ungeist und Verwirrung dürften nicht Einheit und Frieden in der Kirche zerstören. Die Gebetsnovene beginnt am 1. März.

Der Münsteraner Bischof Felix Genn hat in einem Brief an Seelsorgerinnen und Seelsorger seines Bistums zur Novene für den Synodalen Weg aufgerufen. "Schön wäre es, wenn manche von Ihnen und Mitglieder Ihrer Gemeinde nicht nur diese neun Tage beten, sondern auch sich eine ganz bestimmte Übung des Fastens in der Intention für die Synodalversammlung vornehmen", schrieb Genn am Dienstag. Die Gebets- und Fastenaktion beginnt am 1. März und endet mit Beginn der Synodalversammlung am 9. März.

Genn bekannte sich zum Reformprojekt Synodaler Weg. Zwar habe er "eine ganze Reihe von kritischen Punkten anzumerken", aber letzten Endes gehe es darum, "den Geist Gottes zu bitten, dass er die Oberhand behält und dass nicht der Ungeist und Verwirrung Einheit und Frieden zerstören".

Die Praxis der Novene (lateinisch novem = "neun") ist in der katholischen Kirche ein neun Tage dauerndes Gebet. Katholiken beten Novenen zur Vorbereitung auf ein Fest, ein kirchliches Ereignis oder für ein besonderes Anliegen. (ben)

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