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Ermittlungen hatten keinen Hinweis auf strafbare Handlungen ergeben

Vorwurf der Grenzverletzung: Stadtdechant auf eigenen Wunsch beurlaubt

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Schwarzes Priesterhemd mit eingestecktem Kollar
Essen - Gegen einen Stadtdechanten im Bistum Essen gibt es Vorwürfe grenzverletzenden Verhaltens. Obwohl die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im vergangenen Monat eingestellt wurden, wird der Priester auf eigenen Wunsch nun vorübergehend beurlaubt.

Ein Stadtdechant im Bistum Essen ist auf eigene Bitte vorübergehend von seinen Aufgaben freigestellt worden. "Meine Bitte um Freistellung steht im Zusammenhang mit Vorwürfen gegen mich, die mir ein grenzverletzendes Verhalten als Pfarrer zur Last legen", schreibt der Priester am Freitag in einem Brief an seine Pfarrei. Bischof Franz-Josef Overbeck habe der Bitte entsprochen und ihn bis 30. Juni freigestellt, heißt es in einer Mitteilung des Bistums Essen.

Laut Bistum gab es in den Jahren 2013 und 2021 Meldungen über unangemessenes Verhalten des Geistlichen. Kirchliche wie weltliche Ermittlungen hätten jedoch keine Hinweise auf strafbare Handlungen zutage gefördert. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft sei im vergangenen Monat eingestellt worden.

Der Fall liege nun beim vatikanischen Glaubensdikasterium zur Prüfung, ob und wie das Verfahren weitergeführt wird. Eine Antwort stehe noch aus. Der Stadtdechant will sich mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht zu den Vorwürfen äußern. (cph)

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