15-Jähriger komponiert neue Messe
Die US-Bischofskonferenz hat eine neue Messkomposition eines Schülers zur Verwendung im Gottesdienst zugelassen. Der fünfzehnjährige Matthew Brown aus Vienna in der Diözese Arlington hatte seine vierteilige "Mass of the Resurrection" ("Auferstehungsmesse") der zuständigen liturgischen Kommission vorgelegt, wie die Kirchenzeitung "Arlington Catholic Herald" berichtet.
Die Komposition besteht aus einem Heilig-Ruf, der Akklamation zum Geheimnis des Glaubens, einem Amen-Ruf und einem Agnus Dei. Zu den Besonderheiten gehört der Wechsel von Moll- und Durakkorden, mit dem die österliche Freude ausgedrückt wird. Im "Geheimnis des Glaubens" werde so die Auferstehung musikalisch dargestellt, erläutert Brown gegenüber dem Catholic Herald. "Ostern ist eine besondere Zeit für Kirchenmusiker", so der junge Komponist. "Nach 40 Tagen trauriger Musik in der Fastenzeit können wir mit den Hallelujas und freudigen Akkorden aus dem Vollen schöpfen." Diese Stimmung der Osterzeit wolle er mit seiner Komposition aufgreifen und vermitteln.
Die Genehmigung durch die US-Bischofskonferenz sei eine Formsache gewesen, erklärt der Leiter des Liturgiesekretariats Andrew Menke. "Im Wesentlichen schauen wir darauf, ob der Text korrekt ist", betont der Priester. "Wir wollen nicht, dass in der Messe etwa ein Sanctus gesungen wird, das so umformuliert ist, dass die Worte der Messfeier entstellt werden. Die Leute haben das Recht auf eine korrekte Messe." Brown, der seit seinem vierten Lebensjahr Klavier spielt, hat großen Respekt vor den Texten, zu denen er neue Melodien geschrieben hat. Daher habe er auch besonders sorgfältig an seiner Komposition gearbeitet: "Das sind starke Worte. Das ist ein Gebet, das die ganze Kirche spricht." (fxn)