Bartholomaios I. weiht orthodoxe Kirche neu
Bartholomaios hatte schon seit Beginn der Sanierungsarbeiten großes Interesse an dem Werk gezeigt und angekündigt, die Georgskirche in der "großen Fastenzeit" vor dem orthodoxen Osterfest zu besuchen und sie neu einzuweihen. Die Gebäudefront der Kirche ist einem griechischen Tempel nachempfunden. Der Giebel zeigt den heiligen Georg als Drachentöter.
Bei der Restaurierung wurden qualitätvolle Fresken im Inneren der Kirche zutage gefördert und die ursprüngliche Schönheit wieder ans Licht gebracht. Der Ökumenische Patriarch sprach bei der Neueinweihung von einem "Gotteshaus von strahlender Schönheit". Mit der Wiedereröffnung der Georgskirche öffne man aber auch "ein Tor zum Dialog und zum ökumenischen Leben im Herzen Wiens", sagte Bartholomaios. Das Gotteshaus stehe "allen Menschen offen", es sei ein "Ort der Begegnung" des Ökumenischen Patriarchats und der orthodoxen Metropolis von Austria "mit unseren Schwesterkirchen". (KNA)
Einen Löffel voll Pistazienharz lässt Patriarch Bartholomaios I. gerne reichen, wenn er Besucher empfängt. Gelegentlich kommt es bei solchen Audienzen auch vor, dass er selbst aufsteht und aus einem Silberschälchen reihum Schokoladenplätzchen anbietet. Er hält die türkische Gastfreundschaft hoch, der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, der 270. Nachfolger des Apostels Andreas.