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Pole war selbst mehrmals im Land

Kardinal Krajewski würdigt Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen

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Vatikanstadt - Dass Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen werden, sei "außergewöhnlich", findet Kurienkardinal Konrad Krajewski. Wer Menschen bei sich aufnehmen gebe ihnen nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern noch mehr.

Der vom Papst mehrfach in die Ukraine gesandte Kardinal Konrad Krajewski hat die Aufnahme von ukrainischen Flüchtlingen in Europa als "außergewöhnlich" gewürdigt. Im Interview des Portals Vatican News (Sonntag) sagte er: "Diese Familien, die ukrainische Flüchtlingsfamilien bei sich zu Hause aufzunehmen, bieten ihnen Frieden." Er sei gedanklich bei den Menschen in der Ukraine, so der polnische Kardinal. Er denke an alle, die kämpften, die Kranken und Toten.

Krajewski, Leiter der Vatikanbehörde für Nothilfe, hatte die Ukraine im September zum vierten Mal seit Kriegsbeginn besucht. Er reiste unter anderem nach Kiew, Odessa, Saporischschja und besuchte die Massengräber von Isjum. In Saporischschja gerieten der Kardinal sowie ein katholischer und ein evangelischer Bischof beim Ausladen von Hilfsgütern unter leichten Beschuss. Sie hätten sich umgehend in Sicherheit gebracht und seien unverletzt geblieben, so Krajewski. (KNA)

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