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Nach möglichem Anschlagsversuch in Manhatten

New Yorker Kathedrale: Verhafteter Mann wird untersucht

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New York - Der Schrecken war groß, als am Mittwoch vor der St.-Patricks-Kathedrale in New York ein Mann festgenommen wurde, der zwei Benzinkanister und mehrere Anzünder bei sich hatte. Wollte er einen Anschlag begehen? Der Mann wird nun genauer untersucht.

Der Mitte der Woche mit zwei Benzinkanistern und mehreren Anzündern vor der St.-Patricks-Kathedrale in New York verhaftete Mann wird auf seine geistige Zurechnungsfähigkeit untersucht. Das berichten örtliche Medien unter Berufung auf Polizeiangaben. Der 37-Jährige hatte am Mittwochabend versucht, in das Gotteshaus im Zentrum von Manhatten zu gelangen. Ein Sicherheitsmann wies ihn am Eingang ab. Der Verdächtige sei schließlich von Anti-Terror-Kräften festgenommen worden.

Bei der anschließenden Befragung durch die Polizei verwickelte er sich laut Medienberichten in widersprüchliche Aussagen. Den Angaben zufolge hatte er ein One-Way-Flugticket nach Rom für den Folgetag bei sich. Bereits am Montagabend war der Mann in der Sacred Heart Cathedral von Newark festgenommen worden, nachdem er sich geweigert hatte, das Gebäude zu verlassen. Er gab an, die Kirche sei ein Haus Gottes und sollte zu jeder Zeit geöffnet sein.

Der Festgenommene studierte Philosophie am renommierten Boston College, hielt in diesem Frühjahr Lehrveranstaltungen am Brooklyn College und lehrte auch an der Seton Hall University. Die genauen Motive sind bislang unklar. "Es ist schwer zu sagen, was genau seine Absicht war. Aber die Gesamtheit der Umstände sollte uns Grund zu großer Sorge geben", so der Polizeisprecher. Der Vorfall ereignete sich wenige Tage nach dem verheerenden Brand der Kathedrale Notre-Dame in Paris. (KNA)

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