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Von Kiew bis in den Osten des Landes

Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine

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Vatikanstadt - Das Engagement des Heiligen Stuhls für die Ukraine ist nicht nur diplomatischer Art. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs unterstützt der Papst die gequälte Bevölkerung mit Hilfslieferungen.

Der Sozialbeauftragte des Papstes, Erzbischof Luis Marín de San Martín, hat während einer viertägigen Ukraine-Reise Hilfsgüter und Spenden an Betroffene des russischen Angriffskriegs verteilt. Ziel des Solidaritätsbesuchs sei gewesen, der Bevölkerung die Nähe des Papstes zu zeigen sowie finanzielle Hilfe für konkrete Projekte zu überbringen, teilte die zuständige Vatikanbehörde am Sonntag mit. Der Erzbischof besuchte demnach die Hauptstadt Kiew und die nahegelegenen Städte Browary und Fastiw sowie Saporischschja und Poltawa im Osten des Landes.

Der Leiter des Dikasteriums für den Dienst an der Nächstenliebe, war am Dienstag zusammen mit Untersekretär Massimo Ralli in die Ukraine gereist. Die Delegation in Begleitung des Apostolischen Nuntius in der Ukraine, Visvaldas Kulbokas, traf mit Vertriebenen, weiteren vom Krieg Betroffenen sowie Helfern zusammen.

2.800 Kilometer in vier Tagen

Innerhalb von vier Tagen legte die Delegation rund 2.800 Kilometer per Auto zurück. Sie besuchte zwölf karitative Einrichtungen sowohl der lateinischen als auch der griechisch-katholischen Kirche. Auch während der Reise des päpstlichen Sozialbeauftragten ging der russische Luftkrieg gegen die Ukraine weiter; immer wieder heulten nachts Sirenen und kam es zu Explosionen, wie das Portal Vatican News berichtet.

Bereits vergangene Woche hatte das Dikasterium zusammen mit der Staatsverwaltung der Vatikanstadt eine Sammelaktion unter Vatikan-Mitarbeitenden durchgeführt. Dabei wurden rund 600 Kartons mit Winterkleidung, Decken, Schlafsäcken, Wäsche und Lebensmitteln gespendet. Zwei Lastwagen brachten die Hilfsgüter kirchlichen und anderen wohltätigen Organisationen in Kiew und Fastiw, von wo sie vor allem Dörfern an der Front zugutekommen sollen.

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