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Der gestrige Sieg der Deutschen Nationalmannschaft bewegte auch die Bistümer

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Bonn - War es nur ein Traum? Nein, war es nicht. Deutschland hat tatsächlich 7:1 gegen Brasilien gewonnen und steht nun im Finale. Die französische Tageszeitung "Liberation" wagt nun sogar den Vergleich, dass "Deutschland quasi auf dem Wasser" gelaufen sei. Nicht der einzige religiöse Bezug, der in sozialen Netzwerken die Runde machte. Katholisch.de hat sich wieder im Netz umgesehen und herausgefunden, was die Bistümer so aus dem Spiel gemacht haben.

Erzbistum Berlin

Das Erzbistum Berlin hält es kurz: Man gratuliert der deutschen Nationalmannschaft - und vergisst Brasilien trotzdem nicht.

DJK Sportverband

Auch der katholische Sportverband "Deutsche Jugendkraft" freut sich auf das Finale - fühlt aber auch mit den Brasilianern mit und erinnert an die Aktion Steilpass des Lateinamerika Hilfswerkes Adveniat.

Bistum Essen

Diese Quietsche-Enten aus dem Ruhrbistum! Sie hatten schon wieder recht. Warten wir nun die Prognose fürs Finale ab.

Erzbistum Köln

Da hatten die Kollegen der Technik wohl den richtigen Blick - und der Dauerregen sogar etwas Gutes.

Bistum Mainz

Wird es am Ende ein WM-Finale zwischen Benedikt XVI. und Franziskus? Wem das Bistum Mainz die Daumen drückt, wissen wir jetzt schon mal.

Bistum Münster

Was bleibt bei sieben Toren eigentlich mehr zu sagen? Nichts, dachten sich wohl die Kollegen aus dem Bistum Münster und änderten einfach ihr Titelbild. Knappes, aber deutliches Statement.

Bistum Osnabrück

Ein brasilianischer und ein deutscher Pfarrer in einem Pfarrhaus. Wie die Stimmung dort gestern Abend war, ist uns leider nicht bekannt. Hoffen wir für den Brasilianer, dass er nicht so sehr weinen musste, wie die Spieler auf dem Feld - und die Zuschauer auf der Tribüne.

Bistum Trier

Das Bistum Trier hat sich einen spirituellen Weg zur Spielverarbeitung gesucht. Und wagt auch schon den Blick nach vorn.

Bistum Würzburg

Ein kleiner Scherz muss bei dem Ergebnis erlaubt sein, dachte sich wohl das unterfränkische Bistum Würzburg und zeigte eine - sagen wir mal modifizierte - Christusstatue aus Rio.

Von Sophia Michalzik

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