Unter Katholiken sinkt die Zustimmung zu Donald Trump
Unter Katholiken in den USA sinkt die Zustimmung zu Präsident Donald Trump. Wie eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Pew Research Centers zeigt, ging die Zustimmung zu seiner Amtsführung bei ihnen von 47 Prozent zu Beginn seiner zweiten Amtszeit auf 30 Prozent im Oktober 2026 zurück.
Unter hispanischen Katholiken sank sie im gleichen Zeitraum von 31 auf 18 Prozent; unter weißen Katholiken von 59 auf 39 Prozent. Die vom 28. September bis zum 4. Oktober durchgeführte Umfrage ergab zudem, dass Trump in allen untersuchten Religionsgruppen außer den weißen evangelikalen Protestanten mehr Ablehnung als Zustimmung erfährt. Doch auch unter weißen Evangelikalen sank die Zustimmung zu seiner Amtsführung seit Beginn seiner zweiten Amtszeit um 20 Prozentpunkte – von 78 auf 58 Prozent. Damit bewerten selbst Religionsgruppen, die Trump für gewöhnlich besonders stark unterstützen, seine Amtsführung inzwischen deutlich kritischer.
Medienberichten zufolge führen Meinungsforscher den allgemeinen Rückgang von Trumps Zustimmungswerten unter anderem auf den anhaltenden Krieg gegen den Iran sowie die damit verbundenen steigenden Energiekosten zurück. Unter Katholiken sei der Rückgang mit den öffentlichen Angriffen Trumps auf Papst Leo XIV. zu begründen. Eine weitere Umfrage der Washington Post, ABC News und Ipsos besagte, dass knapp 57 Prozent der US-Amerikaner Trumps Äußerungen über den Papst ablehnen; unter Katholiken sind es 61 Prozent.