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Hoffnung auf Zukunfts-Impulse

Bischof: Besuch von Papst Leo in Argentinien soll Land voranbringen

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Papst Leo XIV. bei seinem Angelus zu Mariä Himmelfahrt in Castelli Romani
La Rioja - Nächste Woche wird Papst Leo XIV. in Argentinien erwartet. Der dortige Sozialbischof erhofft sich Impulse für die gesellschaftliche Entwicklung.

Der Bischof von La Rioja, Dante Braida, wünscht sich vom bevorstehenden Argentinien-Besuch von Papst Leo XIV. nachhaltige Impulse für die gesellschaftliche Entwicklung des Landes. "Wir hoffen auf eine klare Botschaft", heißt es in einer Mitteilung der Diözese. Diese solle die Einheit und den Dialog im Land stärken. Außerdem hofft Braida, dass die Bevölkerung dadurch an die Möglichkeit glaubt, "Gemeinsamkeiten zu finden und zusammen die Zukunft zu gestalten". Leo wird im Rahmen seiner Lateinamerika-Reise (6. bis 17. November) vom 8. bis 11. November mehrere Orte in Argentinien besuchen.

Braida verwies auf die Bedeutung von Teilhabe und Mitverantwortung der Bevölkerung an der Zukunft des Landes. "In unserer Gesellschaft gibt es verschiedene Bereiche, die erneuert oder umgestaltet werden müssen. Dies erfordert eine breite und überzeugte Beteiligung der Bürger, nicht nur der Behörden, sondern des gesamten Volkes." Der Papst-Besuch solle sich dabei in einem Weg widerspiegeln, der fortgesetzt werden müsse. Es gehe darum, die Botschaften Leos anzunehmen und sie im Dialog mit den verschiedenen Bereichen zu vertiefen, "auch mit jenen, die andere Standpunkte und Ideen vertreten".

Treffen mit Papst

Braida, Vorsitzender der Kommission für Sozialpastoral der Argentinischen Bischofskonferenz, verwies auf ein für Montag (9. November) geplantes Treffen des Papstes mit Vertretern der Arbeitswelt in der Katholischen Universität Argentiniens in Buenos Aires. Dort sollen aktuelle Herausforderungen wie Künstliche Intelligenz thematisiert werden. An dem Treffen werden rund 1.000 Personen teilnehmen, darunter Arbeitnehmer, Gewerkschaftsführer, Unternehmer, Vertreter sozialer Bewegungen sowie Wissenschaftler. Braida wird das Treffen moderieren. In seiner Ansprache wolle er auf die wachsende Sorge um die Arbeitslosigkeit im Land und auf die Notwendigkeit eines gemeinsamen Engagements hinweisen, um "eine bessere Welt zu schaffen, in der es mehr Arbeit für alle gibt, vor allem für die jungen Generationen", so der Bischof.

Argentinien gilt als politisch gespalten. Der Erzbischof von Córdoba, Kardinal Ángel Rossi, sagte zuletzt, der Papst werde ein Land vorfinden, das gesellschaftlich "sehr niedergeschlagen" sei. Zwar könne nicht von einer katastrophalen Lage gesprochen werden, aber die Wirklichkeit sei "doch sehr fragil".

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