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Jahrestagung Weltkirche erinnert an das Zweite Vatikanische Konzil

Die Erinnerung wachhalten

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Kardinal Kurt Koch ist Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen.
Würzburg - In Würzburg ist die Jahrestagung der Kommission Weltkirche zu Ende gegangen. Zum Abschluss sprach unter anderem Kardinal Kurt Koch. Er erinnerte in seiner Rede besonders an die Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Veranstalter der Tagung, die vom 15. bis 17. Juni stattfand, waren die Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz und die Konferenz Weltkirche, in der Akteure wie die deutschen Hilfswerke zusammenarbeiten. Ziel der Tagung war es, bei Themen wie Liturgie und Ökumene Impulse für das pastorale Handeln in Deutschland zu geben. Außerdem sollte die Erinnerung an die Entscheidungen des Konzils wachgehalten werden.

Einen bis heute gültigen Auftrag des Konzils nannte Kardinal Koch, stets das missionarische Wesen der Kirche herauszuarbeiten. In dieser Tradition stehe in besonderer Weise Papst Franziskus, der die Kirche zu einem "permanenten Zustand der Mission" ermutige, so Koch.

Erzbischof Ludwig Schick
Er ist Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz: der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick.

Die Wichtigkeit des Zweiten Vatikanischen Konzils betonte auch Erzbischof Ludwig Schick, Vorsitzender der Kommission Weltkirche. "Beim Konzil wurde deutlich, dass die Kirche eine weltweite Lerngemeinschaft ist", so der Bamberger Erzbischof. Spiritualität und Solidarität seien nicht nur für das Konzil Leitideen gewesen, sondern bis heute Orientierung für kirchliches Handeln, so Schick.

Neben Koch und Schick sprachen bei der Veranstaltung Referenten aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Sie berichteten anlässlich des 50. Jubiläums des Konzilsendes, das in diesem Jahr begangen wird, von der Umsetzung der Konzilsbeschlüsse in ihren Heimatregionen. (sli)

Linktipp: Eine halbe Milliarde Euro Hilfe

539.858.290 Euro - so viel Geld haben katholische Bistümer, Hilfswerke und Orden aus Deutschland in pastorale und soziale Projekte weltweit investiert. Dies geht aus dem Jahresbericht der "Konferenz Weltkirche" vor, der am Montag in Bonn veröffentlicht wurde.

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