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Vatikan gibt Update

Erneut ruhige Kliniknacht für Papst Leo XIV. nach Krebs-Operation

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Vatikanstadt - Nach seiner schweren OP verläuft die Genesung Leos XIV. offenbar planmäßig. Untersuchungen zeigten Werte im Normbereich, heißt es.

Papst Leo XIV. scheint nach seiner Tumor-Operation weiter auf Genesungskurs. Er habe die zweite Nacht in der Gemelli-Klinik gut verbracht, sei aufgestanden und habe gefrühstückt, teilte der Vatikan am Donnerstagmorgen mit.

Am Dienstag war dem 71-jährigen Kirchenoberhaupt in der römischen Klinik ein bösartiger Lungentumor entfernt worden. Laut seinen Ärzten verläuft die Genesung des gebürtigen Chicagoers planmäßig, Ergebnisse von Blutuntersuchungen und einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs lägen im Normbereich für diese postoperative Phase. "Der Papst ist in guter Stimmung", so Vatikansprecher Matteo Bruni am Mittwoch.

Am Abend habe Leo XIV. in einem eigens dafür eingerichteten Raum auf seiner Klinik-Etage eine Messe konzelebriert. Demnach begann der Papst am Mittwoch, im Zimmer umherzugehen, nimmt wieder normale Mahlzeiten zu sich und macht Atemphysiotherapie.

Nächste Papst-Termine: Assisi und Südamerika

Laut Vatikan-Angaben soll Leo XIV. etwa eine Woche in der Klinik bleiben. Welche weiteren Behandlungen sich nach der vollständigen Entfernung des Adenokarzinoms ergeben, sollen unter anderem histologische Befunde in den nächsten Tagen zeigen.

Bis zum 20. Oktober waren zunächst alle Audienzen des Papstes abgesagt. Als nächster größerer Termin des Kirchenoberhaupts steht am 27. Oktober die Teilnahme am 40. Jahrestag des Interreligiösen Friedensgebets von Assisi (Mittelitalien) bevor. Vor allem die Frage, ob Leo XIV. seine Lateinamerikareise wird antreten können, bewegt viele. Vom 6. bis 17. November will Leo XIV. nach Uruguay, Argentinien und seine zweite Heimat Peru reisen.

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