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Louis Prevost hat selbst Krebs

Papst-Bruder: Bitte Menschen immer, für Gesundheit Leos zu beten

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Papst Leo XIV. unterhält sich im Vatikan mit seinem Bruder und seiner Schwägerin
Chicago - Auch Leos Bruder Louis hat Krebs. Wie der Glaube ihm dabei hilft und welche Heiligen er anruft und warum man für seinen Bruder beten sollte.

Der Bruder von Papst Leo XIV., Louis Prevost, ruft die Menschen in seinem Umfeld immer wieder zum Gebet für seinen berühmten Bruder auf. "Ich bitte die Menschen immer: 'Betet weiter für meinen Bruder, damit er wieder ganz gesund wird'", sagte Prevost dem US-amerikanischen Portal "OSV News" (Samstag). Er sei überzeugt, Leo sei "der Papst, den die Kirche gerade jetzt braucht". Gleichzeitig zeigte er sich dankbar für die Gebete, die für ihn selbst gesprochen würden.

Am Tag der Lungen-Operation von Papst Leo XIV. wurde bekannt, dass sich auch dessen ältester Bruder Louis einer Krebsbehandlung unterzieht. Louis' Ehefrau Deborah sagte "CBS News", dass er an einem Multiplem Myelom erkrankt sei. Es handelt sich dabei um eine Krebserkrankung des Knochenmarks, wodurch dieses übermäßig viel Blutplasma produziert. Die Erkrankung wurde erstmals 2017 diagnostiziert. Durch eine Stammzellspende und die Teilnahme an einer klinischen Studie habe sie auf einem sehr niedrigen Niveau gehalten werden können. Vor drei Monaten habe sich der Zustand geändert, so Deborah Prevost. Daher sei eine erneute Therapie im Krankenhaus nötig gewesen.

Papst Leo XIV. und sein älterer Bruder sollen kurz vor der Therapie miteinander telefoniert haben. Dabei habe auch der Papst von seiner bevorstehenden Operation berichtet. Auch die beiden Eltern der Prevost-Brüder waren an Krebs erkrankt.

Papst Leo XIV. signiert ein Bild des als Cyber-Apostel bekannten, seligen Carlo Acutis
Papst Leo XIV. hat Carlo Acutis heiliggesprochen. Sein Bruder Louis bittet den Millennial-Heiligen nun um Fürsprache. (Archivbild)

Louis Prevost betonte gegenüber "OSV News" nun, dass er sich während seiner gesamten Krankheit auf seinen Glauben gestützt habe. "Ich glaube fest an die Kraft des Gebets, denn als ich die Diagnose erhielt, wurden mir kaum Überlebenschancen eingeräumt", sagte der 75-Jährige. "Und nun, neun Jahre später, bin ich immer noch am Leben, fühle mich gut und bin immer noch da."

Prevost berichtete weiter, dass er um die Fürsprache des heiligen Carlo Acutis gebetet habe. Der erste Heilige der Millennial-Generation war im Alter von 15 Jahren an Leukämie gestorben. In letzter Zeit, so Prevost weiter, habe er auch um die Fürsprache des kürzlich seliggesprochenen Erzbischofs Fulton J. Sheen gebetet. Zudem bemühe er sich, so weit wie möglich die Sakramente und Segnungen der Kirche zu empfangen.

Louis' Bruder konnte unterdessen bereits das Krankenhaus verlassen: Nach seiner Lungen-Operation am Dienstag, bei der der untere rechte Lungenlappen entfernt worden war, wurde Papst Leo XIV. am Samstagnachmittag mit dem Auto zurück zum Vatikan gefahren. Dort will er am Sonntag wie gewohnt das Mittagsgebet aus seinem Arbeitszimmer leiten.

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