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Priester könnten viel von den Menschen lernen

Papst: In diesem Alter lache ich über mich und mache weiter

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Vatikanstadt - Im Podcast seines ehemaligen Pressesprechers hat Papst Franziskus aus dem Nähkästchen geplaudert. Er sprach über sein Alter und seine Lieblingszeit zum Beten. Außerdem verriet der Pontifex, was er in seinem Amt am meisten vermisst.

Papst Franziskus trägt das eigene Alter mit Fassung. "In diesem Alter lache ich über mich selbst und mache weiter". Das erzählte der 85-Jährige seinem ehemaligen Pressesprecher aus dem Erzbistum Buenos Aires, Guillermo Marco, in dessen Podcast, aus dem Vatican News (Mittwoch) zitiert.

Sein Herz sei eine Art "Lagerhaus", voll mit Dingen, die er aufbewahre. "Ich bin eine Art Sammler im guten Sinne des Wortes, ich möchte nichts von den guten Dingen verlieren, die mir die Leute schenken", so Franziskus. Und er glaube, dass ein Priester stets viel von den Menschen lernen könne, wenn er sie beobachte.

Papst vermisst es, einfach so durch die Straßen zu schlendern

Er selbst bete immer noch früh am Morgen. Wenn er das nicht mache, dann gehe das Beten im Tagesgeschäft unter, "weil man dann sozusagen in den Fleischwolf gerät". Am meisten vermisse der Papst in seinem Amt, wie früher einfach so durch die Straßen zu schlendern. Das habe er in Buenos Aires häufig gemacht.

In Rom sei er zwei Mal auf frischer Tat ertappt worden. Bei seinem Besuch beim Optiker habe eine Frau vom Balkon aus gerufen: "Der Papst". Und beim zweiten Mal, bei seinem Besuch in dem Plattenladen eines Freundes, stand just vor der Tür ein Journalist am Taxistand. (KNA)

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