Papst Leo XIV. trifft auch auf Lateinamerikareise Missbrauchsbetroffene
Papst Leo XIV. wird bei seiner bevorstehenden Lateinamerikareise auch Betroffene sexuellen Missbrauchs durch Geistliche oder andere Vertreter der Kirche treffen. Diese Begegnungen beruhten auf dem Wunsch des Papstes, denjenigen, die unter dieser Gewalt gelitten haben und noch immer leiden, seine Nähe zu bekunden, teilte das vatikanische Presseamt am Dienstagnachmittag mit.
Ebenso wolle er gemeinsam mit ihnen Wege der Heilung erschließen, die allen offenstehen, hieß es. Es gelte sicherzustellen, "dass die Kirche ein sicherer und geistlich gesunder Ort ist, der das Evangelium lebt und verkündet", so der Papst.
Leo XIV. wird vom 6. bis zum 17. November Uruguay, Argentinien und Peru besuchen. Bereits bei seinen früheren Reisen, unter anderem nach Spanien und Frankreich, hatte er Menschen getroffen, die im Raum der Kirche sexualisierte Gewalt erlebt hatten.