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Filmkomponist wurde 91 Jahre alt

Papst telefoniert mit Morricone-Witwe: "Ich bete für ihn"

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Rom - Nach dem Tod des Oscar-Preisträgers Ennio Morricone hat Papst Franziskus mit dessen Witwe telefoniert. Er sprach ihr sein Beileid aus. Die Morricones und der Papst haben sich sogar persönlich getroffen.

Papst Franziskus hat der Witwe des verstorbenen Komponisten Ennio Morricone sein Beleid ausgesprochen. In einem kurzen Telefonat versicherte er Maria Travia, dass er für Morricone und die ganze Familie bete, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Travia und Morricone hatten den Pontifex bei der Aufführung einer Messe persönlich kennengelernt, die der Oscar-Preisträger 2015 anlässlich des 200. Jubiläums der Wiederzulassung des Jesuitenordens komponiert hatte.

Der 1928 in Rom geborene Morricone wurde vor allem durch seine Filmmusiken bekannt, unter anderem stammen die Vertonungen zu "Zwei glorreiche Halunken", "Spiel mir das Lied vom Tod", "Cinema Paradiso" und "The Hateful Eight" von ihm. Daneben schrieb er Konzerte, Chormusik, eine Oper und die Messe. Letztere widmete er Papst Franziskus. Er sagte einmal, bei der Begegnung mit Franziskus habe er weinen müssen. Morricone war am Montag im Alter von 91 Jahren gestorben.

Seine Frau Maria Travia, mit der er seit 1956 verheiratet war, schrieb für einige Lieder ihres Mannes die Texte, so stammen Liedzeilen in den Filmen "The Mission" und "Spiel mir das Lied vom Tod" von ihr. Sie war in späteren Jahren die einzige, die Morricones Musik noch vor den jeweiligen Regisseuren hören durfte. (cph)

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