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Franziskus betont "leuchtende Kraft des Heiligen Geistes"

Papst wirbt zu Pfingsten für "Kultur des Friedens"

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Vatikanstadt - Die Welt sei derzeit geprägt von den Pandemie-Folgen, von Hunger und Leid in vielen Teilen der Erde, so Papst Franziskus. Inmitten dieser zerrissenen Welt erhebe sich die "leuchtende Kraft des Heiligen Geistes".

Papst Franziskus hat zum Pfingstfest für eine "Kultur des Friedens" geworben. Die Welt sei geprägt von den Pandemie-Folgen, von Hunger und Leid in vielen Teilen der Erde, sagte er in einer am späten Samstagabend ausgestrahlten Videobotschaft. Zudem gebe es Krieg – "Krieg zwischen Brüdern, Krieg unter Christen", so der 85-Jährige mit Blick auf die "Invasion der Ukraine". Die schwierige Lage im Jemen, im Libanon sowie das "Martyrium" der muslimischen Rohingya-Minderheit sprach er ebenfalls an.

Inmitten dieser zerrissenen Welt erhebe sich die "leuchtende Kraft des Heiligen Geistes", betonte das katholische Kirchenoberhaupt. "Er gibt uns die Kraft und Entschlossenheit, unermüdlich für den Frieden zu arbeiten." Frieden beginne in den Familien, in den persönlichen Beziehungen. Auch Feindesliebe, Liebe für Andersdenkende gehöre dazu. "Allein können wir das nicht schaffen. Mit dem Heiligen Geist können wir es", so Franziskus. Er erfülle die Herzen mit der Liebe Gottes, die stärker sei als jeder Hass. Pfingsten biete so die Gelegenheit, der "Kultur des Friedens" Raum zu geben – "Stück für Stück". Es sei an der Zeit, zu vergeben und Vergebung zu empfangen.

Besonders Staatenlenker sollten sich für friedliche Konfliktlösungen einsetzen, mahnte der Papst – ohne konkrete Namen zu nennen. Die Geschichte werde ein Urteil über ihre Bemühungen fällen. Doch auch jeder Einzelne sei aufgerufen, in seinem Alltag Liebe zu verbreiten und den Hass zu besiegen. Auf diese Weise könne es gelingen, die Welt zu verändern. Die Papstbotschaft war Teil einer ökumenischen Online-Gebetsaktion. Bei der Übertragung wurden Kirchen und Gemeinschaften aus mehreren Ländern zugeschaltet – etwa aus Burkina Faso, Australien und dem Libanon. Verantwortlich für die Aktion ist der beim Vatikan angesiedelte Internationale Dienst für die Charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche (Charis). (KNA)

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