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Private Notizen

Tagebuch von Papst Franziskus erscheint auf Deutsch

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Papst Franziskus lächelt.
München - Was und wie glaubt ein Papst? Was lässt ihn hoffen, was zweifeln? Private Notizen von Franziskus gewähren Einblicke.

"Das private Tagebuch von Papst Franziskus" gibt es ab 16. Dezember auch in deutscher Sprache. Veröffentlicht wird die Übersetzung vom Münchner Kösel-Verlag. Ausgaben auf Italienisch, Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Französisch erscheinen bereits früher, wie der Vatikanverlag Lev Anfang Oktober mitgeteilt hatte.

Das Buch enthält persönliche Notizen des im Frühjahr 2025 gestorbenen Kirchenoberhaupts aus knapp 32 Jahren. Es beginnt mit Einträgen am 20. Dezember 1992, als Jorge Mario Bergoglio noch Erzbischof von Buenos Aires war. Die letzte Notiz datiert vom 18. August 2024, also etwa acht Monate vor seinem Tod.

Private Notizen "behutsam ausgewertet"

Zusammengestellt hat den Text der Präfekt des vatikanischen Glaubensdikasteriums, Kardinal Víctor Manuel Fernández. Der Landsmann und enge Weggefährte des argentinischen Papstes hat auch ein ausführliches Vorwort geschrieben. Laut Kösel-Verlag hat Fernandez das Tagebuch "gesichtet und behutsam ausgewertet". Es handelt sich also um keine vollständige Wiedergabe der Notizen. Derzeit wird mit einem Umfang von etwa 160 Seiten gerechnet, der Text ist noch nicht gesetzt.

Geboten wird der Ankündigung zufolge ein Einblick in das geistliche Innenleben des Jorge Mario Bergoglio: "Was glaubt ein Papst, wenn niemand zuhört? Wofür betet er in Stunden des Zweifels, der Erschöpfung oder Einsamkeit?" Die Aufzeichnungen offenbarten "eine Spiritualität von überraschender Einfachheit und Tiefe, geprägt von Vertrauen, Barmherzigkeit und mystischer Gotteserfahrung". – Der Jesuit Bergoglio war Papst vom 13. März 2013 bis zu seinem Tod am 21. April 2025. Kurz zuvor erschien seine Autobiografie unter dem Titel "Hoffe".

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