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Ad-Limina-Besuch der deutschen Bischöfe findet im November statt

Treffen mit Papst verschoben

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Teilnehmer der Vollversammlung der Deutsche Bischofskonferenz im März 2014 in Münster.
Bonn - Die deutschen Bischöfe reisen erst im November zu ihrem so genannten Ad-Limina-Besuch nach Rom. Das eigentlich für September geplante Treffen mit Franziskus musste aufgrund anderer Verpflichtungen des Papstes verschoben werden.

Dem Vernehmen nach erfordern vor allem die Vorbereitungen der diplomatisch brisanten Papstreisen in die USA und nach Kuba Ende September umfangreichere Vorbereitungen als zunächst geplant. Im Oktober sind der Papst und die Bischöfe mit der Welt-Bischofssynode zum Thema Ehe und Familie beschäftigt.

Bei den Ad-Limina-Besuchen berichten die Bischöfe eines Landes dem Papst und den römischen Kurienbehörden über aktuelle Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft sowie über die Entwicklung der Kirche und der Seelsorge. Alle fünf Jahre sind die Oberhirten a laut Kirchenrecht dazu verpflichtet.

Ihren Ursprung haben Ad-limina-Besuche in der Reise zu den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus in Rom, auf lateinisch "Visitatio ad limina Apostolorum". Wörtlich bedeutet das: "Besuch an den Schwellen der Apostelgräber". Daraus erwuchs die Kurzformel "ad limina". Durchschnittlich machen sich jedes Jahr rund 500 Bischöfe auf den Weg in den Vatikan. (bod/KNA)

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