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Kardinal Woelki und Kölner Dreigestirn zu Besuch bei Franziskus

Wenn der Papst eine Quietsche-Ente geschenkt bekommt...

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Papst Franziskus mit dem Kölner Dreigestirn, Mitgliedern des Kölner Festkomitees und Stadtdechant Robert Kleine.
Vatikanstadt - Hoher Besuch in Rom: Das Kölner Dreigestirn hat dem Papst eine Audienz gewährt – oder war es umgekehrt? In der Audienzhalle war jedenfalls Franziskus zur Abwechslung nicht am auffälligsten von allen gekleidet. Ungewöhnliche Geschenke inklusive.

Das Kölner Karneval-Dreigestirn hat gemeinsam mit Kardinal Rainer Maria Woelki Papst Franziskus in Rom besucht. Der Kölner Erzbischof, Prinz Marc I. (Michelske), Bauer Markus (Meyer) und Jungfrau Catharina (Michael Everwand) nahmen mit Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn am Mittwoch an der Generalaudienz des Papstes in der Vatikanischen Audienzhalle teil. Auch der Kölner Stadtdechant Robert Kleine gehörte zu der rund 20 Personen umfassenden Delegation. Unmittelbar nach der Audienz hatte sie Gelegenheit, dem Kirchenoberhaupt zu begegnen und Geschenke zu überreichen.

  • Dreigestirn trifft Papst
    Endlich mal nicht am auffälligsten gekleidet: Papst Franziskus freut sich über den Besuch der Kölner Karnevalisten.
  • Karnevals-Stola im Lappenclown-Design mit kölschem Vaterunser.
    Das Must have dieser Session – Kardinal Woelki und Papst Franziskus haben schon eine: die Karnevals-Stola im Lappenclown-Design mit kölschem Vaterunser.
  • Dreigestirn trifft Schweizergardist
    Das kommt auch selten vor: Das Kölner Dreigestirn auf einem Foto – und die drei sind nicht die mit dem auffälligsten Kostüm. Für den Schweizergardist ist die bunte Uniform allerdings Alltagskleidung – auch außerhalb des Karnevals.
  • Kardinal Rainer Maria Woelki empfängt das Kölner Dreigestirn.
  • Gipsabdruck der Franziskus-Figur am Kölner Dom
    Vom Kölner Dom nach Rom: Das Original der kleinen Franziskusstatue ist an der rheinischen Kathedrale zu sehen. Das Original des Originals, der Papst selbst, hat nun eine Gipsreplik davon.

    So übergab Woelki Franziskus eine von der Kölner Dombauhütte gefertigte kleine Gipsfigur, die den Papst selbst zeigt und wie sie seit kurzem auch am Kölner Dom zu sehen ist. Es sei "ein Zeichen der Verbundenheit zwischen Köln und Rom", erklärte der Kardinal. Von Kuckelkorn bekam der Papst eine Stola, auf deren Vorderseite das Vaterunser auf Kölsch steht. Die Rückseite ziert ein buntes Muster, das an das Kostüm eines Lappenclowns erinnert.

    Badeente im Husaren-Outfit für den Papst

    Prinz Marc I. überbrachte eine Badeente im Outfit der Karnevalsgesellschaft "Treuer Husar". "Köln ist eine katholische Stadt, und ich selbst bin katholisch aufgewachsen mit christlichen Werten", sagte er. "Gleichzeitig bin ich Karnevalist. Da ist es mir schon wichtig, dass diese beiden Dinge zusammenfinden."

    Woelki sagte vor dem Besuch dem Kölner "Express": "Wir müssen den Papst nicht von unserer Lebensfreude überzeugen, er ist selbst ein ganz großer Samba-Fan." Nach dem Treffen bekundete der Erzbischof die Hoffnung, dass das Kölner Dreigestirn "Freude aus der Begegnung, eine Vertiefung des eigenen Glaubens und eine geistige Stärkung und Ermutigung" mit nach Hause nehme. Zuletzt war Kardinal Joachim Meisner 2011 mit dem Dreigestirn nach Rom gefahren. Damals trafen sie Papst Benedikt XVI. (KNA)

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