Arbeitsdokument für Jugendsynode verabschiedet

Ob Rückmeldungen der Bischofskonferenzen, Online-Umfrage oder das vorsynodale Treffen von Jugendlichen: All das war Grundlage für das nun verabschiedete Arbeitsdokument für die Jugendsynode.

Vatikan | Vatikanstadt - 09.05.2018

Der Vatikan hat das Arbeitsdokument für die geplante Jugendsynode im Oktober beschlossen. Nach der Einarbeitung von Vorschlägen des Synodenrates sei das sogenannte "Instrumentum laboris" einstimmig verabschiedet worden, teilte der Vatikan am Mittwoch mit. Der Rat, der die Synode vorbereitet, hatte am Montag und Dienstag im Vatikan getagt. An einer Sitzung hat auch Papst Franziskus teilgenommen.

Das Arbeitsdokument soll den Bischöfen bei ihrer Synode als Grundlage ihrer Beratungen dienen. Veröffentlicht und versandt werden soll es nach Aussage des Generalsekretärs der Synode, Kardinal Lorenzo Baldisseri, Mitte Juni.

Das Papier, erstellt von einem Expertengremium des Synodensekretariats, speise sich aus fünf Quellen, so Baldisseri. Dies seien die Rückmeldungen der Bischofskonferenzen und anderer Organisationen, Beiträge eines Symposiums mit Fachleuten und Jugendlichen im Herbst 2017, Rückmeldungen aus einer weltweiten Online-Umfrage unter Jugendlichen, den Beobachtungen und Anmerkungen diverser Einzelpersonen und Gruppen sowie das Abschlussdokument des vorsynodalen Treffens von 300 jungen Menschen Ende März in Rom.

An der Synode unter dem Leitwort "Die Jugend, der Glaube und die Berufungsunterscheidung", die vom 3. bis 28. Oktober im Vatikan stattfindet, nehmen vor allem Bischöfe teil. Allerdings sind laut Satzung auch etwa 40 junge Auditoren vorgesehen, die das Thema der Synode repräsentieren sollen. Laut Synodenstatuten haben Auditoren das Recht, dort zu sprechen, dürfen aber nicht abstimmen. (KNA)

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