Ein Brunnen auf dem Petersplatz im Vatikan.
Gläubige aus aller Welt kommen zu Gebet und Katechese zusammen

Treffen zum Fest der "Göttlichen Barmherzigkeit"

Von Freitag bis Sonntag treffen sich in Rom Gläubige aus aller Welt zum Fest der "Göttlichen Barmherzigkeit". Auf dem Programmn stehen Gebete, Katechesen und Erfahrungsberichte. Papst Johannes Paul II. hatte das Fest im Jahr 2000 für die gesamte Kirche eingeführt.

Vatikanstadt - 30.03.2016

Papst Johannes Paul II. (1978-2005) hatte das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit im Jahr 2000 für die gesamte Kirche eingeführt. Die heilige polnische Ordensschwester Faustina Kowalska hatte den Auftrag dazu in ihren Visionen von Jesus empfangen. Das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit wird eine Woche nach Ostern, zusammen mit dem "Weißen Sonntag", begangen. Dieses Jahr jährt sich am Vortag des Festes der Todestag von Johannes Paul II. zum elften Mal.

Eucharistische Anbetung, Beichte und Bibelmeditation

Die drei Tage im Zeichen der Barmherzigkeit beginnen am Freitag mit einer "Nacht der Versöhnung" in der Kirche von "Santo Spirito in Sassia" und den drei Jubiläumskirchen "San Salvatore in Lauro", "San Giovanni Battista dei Fiorentini" und "Santa Maria in Vallicella". Dort gibt es von 20 bis 24 Uhr Gelegenheit zur Eucharistischen Anbetung, zur Beichte und zu individueller Bibelmeditation.

Auch Teilnehmer des Europäischen Apostolischen Kongresses der Barmherzigkeit, der vom 30. März bis 4. April in Rom stattfindet, sollen sich ab Freitagabend dem Jubiläumsprogramm anschließen. Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn leitet als Präsident den Rat des Apostolischen Weltkongresses der Barmherzigkeit. Seit 2008 fanden diese Zusammenkünfte dreimal statt. Sie erinnern besonders an das Pontifikat von Johannes Paul II. (1978-2005), der ähnlich wie Papst Franziskus die Forderung nach Barmherzigkeit zu einem zentralen Thema seiner Amtszeit machte. (KNA)