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Videobotschaften von Franziskus

Ab Mittwoch wird sich der Papst monatlich mit einer Videobotschaft an die Gläubigen richten. Darin erklärt Franziskus die jeweiligen "Gebetsanliegen des Papstes". Das soll interessierten Gläubigen ermöglichen, gemeinsam mit dem Papst zu beten.

Vatikan | Bonn - 05.01.2016

Seit diesem Jahr wird es vom Papst jeden Monat eine Videobotschaft geben. Darin erklärt Franziskus das Gebetsanliegen des Papstes am jeweiligen Monat. Wie Radio Vatikan mitteilte, sollen die Clips interessierten Gläubigen ermöglichen, gemeinsam mit dem Papst zu beten. Das vatikanische Fernsehzentrum CTV produziert sie in Zusammenarbeit mit der italienischen Kommunikationsagentur "La Machi".

Die Videos werden auf der Internetseite des sogenannten Gebetsapostolats, einer weltweiten Initiative zum Gebet, sowie in den sozialen Netzwerken des Vatikan auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube zu sehen sein. Jedes Video ist in elf Sprachen abrufbar, auch auf Deutsch, Chinesisch und Arabisch. Der Papst spricht in seiner Muttersprache Spanisch und wird von einem Dolmetscher übersetzt.

"Die monatlichen Gebete des Papstes helfen uns, die Herausforderungen der Welt von heute besser zu verstehen," erklärt Frederic Fornos, der internationale Leiter des von Jesuiten ins Leben gerufenen Gebetsapostolats, gegenüber Radio Vatikan.

Bereits am 6. Januar soll es losgehen. Dann veröffentlicht Franziskus seine erste Videobotschaft, die sich mit dem interreligiösen Dialog beschäftigt. "Papst Franziskus denkt, dass der Respekt vor dem Anderen heute wirklich wichtig ist für den Frieden in der Welt. Er fordert uns zu beten, damit der ehrliche Dialog zwischen Männern und Frauen unterschiedlicher Religion die Frucht des Friedens und der Gerechtigkeit bringen", so Jesuitenpater Fornos. (gho/KNA)

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