Luftbestattung

Bei der Luftbestattung wird die Asche des Verstorbenen von einem Flugzeug, Heißluftballon oder Hubschrauber aus verstreut. Da dies in Deutschland nicht zulässig ist, gehen daran Interessierte andere Wege.

Dossier: Friedhof | - 19.05.2015

Bei der Luftbestattung wird die Asche des Verstorbenen von einem Flugzeug, Heißluftballon oder Hubschrauber aus verstreut. In Deutschland ist das nicht zulässig, deshalb wird diese Art der Bestattung in grenznahen Gebieten Tschechiens oder Frankreichs vorgenommen.

Die Flugbestattung kombiniert Luft- und Seebestattung. Nach Kremierung des Leichnams wird die Asche nach einer kurzen Zeremonie von einem Hubschrauber aus über dem Meer verstreut. Die Angehörigen können der Bestattung vom Hubschrauber oder von einem Ballon aus beiwohnen.

Konkreter Ort der Trauer fehlt

Der Preis für eine Luft- oder Flugbestattung ist mit 400 bis 800 Euro günstig. Wie bei allen anonymen Bestattungen fehlt den Angehörigen jedoch ein konkreter Ort der Trauer, an dem sie sich dem Verstorbenen nahe fühlen können.

Die Kirche hat Vorbehalte gegen diese Art von Bestattungen, da sie häufig durch nichtchristliche Weltanschauungen motiviert sind. Wird eine Luft- oder Flugbestattung aus pantheistischen oder naturreligiösen Gründen gewählt, ist ein kirchliches Begräbnis nicht möglich. (mog)

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