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Neun Tote und über 30 Verletzte

Tödlicher Angriff auf Kirche: Mutmaßliche Attentäter festgenommen

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Blick durch ein zerstörtes Fenster in die orthodoxe Kirche von Hamoud, Jordanien, auf die ein Anschlag verübt wurde.
Amman - Nach dem Attentat auf Kirchenbesucher meldet Jordanien einen Ermittlungserfolg. Drei mutmaßliche Täter wurden gestellt – nach einer weiteren Schießerei.

Jordanische Sicherheitskräfte haben drei bewaffnete Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, an dem tödlichen Anschlag auf eine Kirche in der südjordanischen Provinz Karak beteiligt gewesen zu sein. Die Männer seien am Montagmorgen in einem verlassenen Haus in der Provinz aufgespürt worden, erklärte die jordanische Strafverfolgungsbehörde (PSD) laut Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur "Petra".

Die Verdächtigen widersetzten sich demnach der Festnahme und lieferten sich ein Feuergefecht mit den Sicherheitskräften, bei denen alle drei verletzt wurden. Details zur Identität der Festgenommenen teilte die Behörde nicht mit.

Keine Toleranz für Terrorismus

Jordanien habe geschworen, dass die Terroristen nicht ungestraft davonkommen werden, kommentierte König Abdallah II. auf der Plattform "X" die Festnahme. "Kein Verfechter finsterer Ideologien, die die Jordanier spalten, wird toleriert werden."

"Jordanien rächt das Blut seiner Märtyrer", schrieb Regierungssprecher und Minister für Regierungskommunikation Mohammed al-Momani auf "X". Es gebe in Jordanien keinen Platz für Terrorismus. – Bisher unbekannte Täter hatten am Freitag in der orthodoxen Kirche von Hamoud auf Teilnehmer einer Beerdigung geschossen und neun Menschen getötet sowie über 30 weitere verletzt.

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