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Stundenbuch

Das katholische Stundengebet soll den gesamten Tagesablauf heiligen und den Alltag vor Gott bringen. Das liturgische Buch, das die Texte des Stundengebets enthält, heißt in der katholischen Kirche Stundenbuch. Auf katholisch.de finden Sie das komplette Stundenbuch in digitaler Form zum Mitbeten.
Aktuelles Stundengebet
Jetzt beten: Sext

Lesehore

Hl. Hubert
Eröffnung

O Gott, komm mir zu Hilfe.

Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

Herr, öffne meine Lippen.

Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Hymnus
Erwacht und singt in der Nacht;

Erwacht und singt in der Nacht;
es kommt das göttliche Wort, der Sohn,
der Himmel und Erde gemacht,
vom Thron in unsere Zeit und Niedrigkeit.

Erhebt euch, Menschen, und gebt ihm Ehr’,
der über das All ward gesetzt,
dem Kyrios Christ, der lebt im Jetzt
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Wort Gottes, dessen Macht und Ruf

Wort Gottes, dessen Macht und Ruf
im Urbeginn die Welt erschuf.
Du bist der Anfang und das Ende.

Der Himmel und die ganze Welt
sind deiner Hoheit unterstellt.
Du bist der Zeiten Lot und Wende.

Die Weisheit baute sich ein Haus,
darin spricht Gott sich selber aus,
und dieses Wort hat uns getroffen.

Nun ist die Welt nicht mehr so leer,
nicht mehr die Last so drückend schwer:
Der Weg zum Vater steht uns offen.

Psalmodie
1. Ant.

Gott steht auf; seine Feinde zerstieben; die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht. Halleluja.

Psalm 68, 2–11 · Gottes Siegeszug vom Sinai zum Zion

Er stieg hinauf zur Höhe und erbeutete Gefangene, er gab den Menschen Geschenke. (Eph 4,8)

( Gott steht auf, seine Feinde zerstieben;  ∗
die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht.
)

Sie verfliegen, wie Rauch verfliegt;  †
wie Wachs am Feuer zerfließt,
 ∗
so vergehen die Frevler vor Gottes Angesicht.

Die Gerechten aber freuen sich und jubeln vor Gott;  ∗
sie jauchzen in heller Freude.

Singt für Gott, spielt seinem Namen;  ∗
jubelt ihm zu, ihm, der auf den Wolken einherfährt!

Preist seinen Namen!  ∗
Freut euch vor seinem Angesicht!

Ein Vater der Waisen, ein Anwalt der Witwen  ∗
ist Gott in seiner heiligen Wohnung.

Gott bringt die Verlassenen heim,  †
führt die Gefangenen hinaus in das Glück;
 ∗
doch die Empörer müssen wohnen im dürren Land.

Gott, als du deinem Volk voranzogst,  †
als du die Wüste durchschrittest,
 ∗
da bebte die Erde,

da ergossen sich die Himmel vor Gott,  ∗
vor Gott, dem Herrn vom Sinai, vor Israels Gott.

Gott, du ließest Regen strömen in Fülle  ∗
und erquicktest dein verschmachtendes Erbland.

Deine Geschöpfe finden dort Wohnung;  ∗
Gott, in deiner Güte versorgst du den Armen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Ant.

Gott steht auf; seine Feinde zerstieben; die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht. Halleluja.

2. Ant.

Gott ist ein Gott, der uns Rettung bringt; Gott, der Herr, führt uns heraus aus dem Tod. Halleluja.

Psalm 68, 12–24

Der Herr entsendet sein Wort;  ∗
groß ist der Siegesbotinnen Schar.

Die Könige der Heere fliehen, sie fliehen.  ∗
Im Haus verteilt man die Beute.

Was bleibt ihr zurück in den Hürden?  ∗
Du Taube mit silbernen Schwingen, mit goldenem Flügel!

Als der Allmächtige die Könige vertrieb,  ∗
fiel Schnee auf dem Zalmon.

Ein Gottesberg ist der Baschanberg,  ∗
ein Gebirge, an Gipfeln reich, ist der Baschan.

Warum blickt ihr voll Neid, ihr hohen Gipfel,  †
auf den Berg, den Gott sich zum Wohnsitz erwählt hat?
 ∗
Dort wird der Herr wohnen in Ewigkeit.

Die Wagen Gottes sind zahllos, tausendmal tausend.  ∗
Vom Sinai zieht der Herr zu seinem Heiligtum.

Du zogst hinauf zur Höhe,  ∗
führtest Gefangene mit;

du nahmst Gaben entgegen von den Menschen.  ∗
Auch Empörer müssen wohnen bei Gott, dem Herrn.

Gepriesen sei der Herr, Tag für Tag!  ∗
Gott trägt uns, er ist unsre Hilfe.

Gott ist ein Gott, der uns Rettung bringt,  ∗
Gott, der Herr, führt uns heraus aus dem Tod.

Denn Gott zerschmettert das Haupt seiner Feinde,  ∗
den Kopf des Frevlers, der in Sünde dahinlebt.

Der Herr hat gesprochen: „Ich bringe sie vom Baschan zurück,  ∗
ich bringe sie zurück aus den Tiefen des Meeres.

Dein Fuß wird baden im Blut,  ∗
die Zunge deiner Hunde ihren Anteil bekommen an den Feinden.“

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Ant.

Gott ist ein Gott, der uns Rettung bringt; Gott, der Herr, führt uns heraus aus dem Tod. Halleluja.

3. Ant.

Ihr Königreiche der Erde, singt für Gott und spielt für den Herrn. Halleluja.

Psalm 68, 25–38

( Gott, sie sahen deinen Einzug,  ∗
den Einzug meines Gottes und Königs ins Heiligtum:
)

voraus die Sänger, die Saitenspieler danach,  ∗
dazwischen Mädchen mit kleinen Pauken.

Versammelt euch und preist unsern Gott,  ∗
den Herrn in der Gemeinde Israels:

voran der kleine Stamm Benjamin,  †
im Zug die Fürsten von Juda,
 ∗
die Fürsten von Sebulon, die Fürsten von Naftali.

Biete auf, o Gott, deine Macht,  †
die Gottesmacht, die du an uns erwiesen hast
 ∗
von deinem Tempel aus, hoch über Jerusalem.

Wehr ab das Untier im Schilf, die Rotte der Starken,  ∗
wehr ab die Herrscher der Völker!

Sie sind gierig nach Silber, tritt sie nieder;  ∗
zerstreue die Völker, die Lust haben am Krieg.

Könige kommen mit Gaben,  †
aus Ägypten bringt man Geräte von Erz,
 ∗
Kusch erhebt zu Gott seine Hände.

Ihr Königreiche der Erde, singt für Gott,  ∗
singt und spielt für den Herrn,

der dahinfährt über den Himmel, den uralten Himmel,  ∗
der seine Stimme erhebt, seine machtvolle Stimme.

Preist Gottes Macht!  †
Über Israel ragt seine Hoheit empor,
 ∗
seine Macht ragt bis zu den Wolken.

Gott in seinem Heiligtum ist voll Majestät, Israels Gott;  ∗
seinem Volk verleiht er Stärke und Kraft. Gepriesen sei Gott!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Ant.

Ihr Königreiche der Erde, singt für Gott und spielt für den Herrn. Halleluja.

Versikel

Ich will hören, was Gott redet.

Frieden verkündet der Herr seinem Volk.

Erste Lesung
Aus dem Buch der Weisheit. 10,1 – 11,4

Das Wirken der Weisheit in der Geschichte
Adam

Die Weisheit hat den Urvater der Welt nach seiner Erschaffung behütet, als er noch allein war; sie hat ihn aus seiner Sünde befreit und ihm die Kraft gegeben, über alles zu herrschen. Ein Ungerechter aber, der in seinem Zorn von ihr abfiel, ging durch seine Leidenschaft zugrunde, die ihn zum Brudermord trieb.

Noach

Die Weisheit hat die Erde, die seinetwegen überflutet wurde, wieder gerettet und den Gerechten auf wertlosem Holz durch die Wasser gesteuert.

Abraham

Als die Völker, einmütig nur in ihrer Schlechtigkeit, durch die Verwirrung ihrer Sprache getrennt wurden, erwählte sie den Gerechten und behütete ihn, sodass er vor Gott ohne Tadel war und trotz der Liebe zu seinem Kind stark blieb.

Lot

Als die Frevler zugrunde gingen, rettete sie einen Gerechten, sodass er vor dem Feuer fliehen konnte, das auf die fünf Städte fiel; von ihrer Schlechtigkeit zeugen heute noch rauchendes Ödland und Pflanzen, die zur Unzeit Früchte tragen, und eine Salzsäule ragt als Denkmal einer ungläubigen Seele empor.

Jene, die an der Weisheit achtlos vorübergingen, erlitten nicht nur Schaden, weil sie das Gute nicht erkannten, sondern sie hinterließen auch den Lebenden ein Mahnmal ihrer Torheit, damit nicht verborgen bleibe, worin sie sich verfehlt hatten. Die Weisheit aber rettete ihre Diener aus jeglicher Mühsal.

Jakob

Einen Gerechten, der vor dem Zorn des Bruders floh, geleitete sie auf geraden Wegen, zeigte ihm das Reich Gottes und enthüllte ihm heilige Geheimnisse. Sie machte ihn reich bei seiner harten Arbeit und vermehrte den Ertrag seiner Mühen. Sie half ihm gegen die Habsucht seiner Unterdrücker und verschaffte ihm Wohlstand. Sie beschützte ihn vor seinen Feinden und gab ihm Sicherheit vor seinen Verfolgern. In einem harten Kampf verlieh sie ihm den Siegespreis, damit er erkannte, dass Gottesfurcht stärker als alles andere ist.

Josef

Einen Gerechten, der verkauft worden war, ließ sie nicht im Stich, sondern bewahrte ihn vor der Sünde. Sie stieg mit ihm in den Kerker hinab und verließ ihn während seiner Gefangenschaft nicht, bis sie ihm das königliche Zepter brachte und Gewalt über seine Bedrücker. Sie überführte alle, die ihn beschuldigt hatten, als Lügner und verlieh ihm ewigen Ruhm.

Das Volk Israel

Sie hat ein heiliges Volk, ein untadeliges Geschlecht, aus der Gewalt einer Nation gerettet, die es unterdrückte. Sie ging in die Seele eines Dieners des Herrn ein und widerstand schrecklichen Königen durch Zeichen und Wunder. Sie gab den Heiligen den Lohn ihrer Mühen und geleitete sie auf wunderbarem Weg. Sie wurde ihnen am Tag zum Schutz und in der Nacht zum Sternenlicht. Sie führte sie durch das Rote Meer und geleitete sie durch gewaltige Wasser. Ihre Feinde aber ließ sie in der Flut ertrinken und spülte sie aus der Tiefe des Abgrunds ans Land. Darum plünderten die Gerechten die Frevler aus, sie priesen, Herr, deinen heiligen Namen und lobten einmütig deine schützende Hand. Denn die Weisheit hat den Mund der Stummen geöffnet und die Zungen der Unmündigen hat sie beredt gemacht. Sie ließ alles gelingen, was sie unter der Führung des heiligen Propheten unternahmen. Sie zogen durch eine unbewohnte Wüste und schlugen in unwegsamen Gegenden ihre Zelte auf. Sie leisteten ihren Feinden Widerstand und wehrten ihre Gegner ab. Als sie dürsteten und dich anriefen, wurde ihnen Wasser aus schroffem Fels gegeben, sodass sie ihren Durst stillen konnten aus hartem Gestein.

Die Weisheit gab den Heiligen den Lohn für ihre Mühen und geleitete sie auf wunderbarem Weg. * Sie wurde ihnen am Tag zum Schutz und in der Nacht zum Sternenlicht.

Die Weisheit leitete sie durch gewaltige Wasser, ihre Feinde aber ließ sie in der Flut ertrinken. * Sie wurde ihnen am Tag zum Schutz und in der Nacht zum Sternenlicht.

Zweite Lesung
Gregor von Nazianz († 390) Aus der Schrift „Über die Mäßigung im Disputieren“.

Jeder nach seinen Gaben

‚Wir alle sind ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören‘ vgl. Röm 12,5 . Die einen gebieten und regieren, die anderen werden geleitet und leisten Gehorsam. Doch wenn auch beide Teile nicht die gleiche Tätigkeit ausüben, da es ja nicht das gleiche ist, zu leiten und sich leiten zu lassen, so werden sie dennoch eins in Beziehung auf den einen Christus, durch denselben Geist zusammengefügt und verbunden.

Und wie auch unter den Untergebenen wieder ein großer Abstand und Unterschied besteht, da sie an Kenntnissen, an Werken und an Reife des Alters nicht gleich sind, so besteht gleicherweise auch unter den Vorgesetzten ein nicht geringer Unterschied. Die einen, schreibt Paulus, hat Gott in der Kirche zu Aposteln bestimmt, andere zu Propheten, wieder andere zu Hirten und Lehrern vgl. Eph 4,11 ; diese als Leuchten der Wahrheit, jene als Vorbilder, andere zur Segnung und Erleuchtung. Der Geist ist derselbe, die Gaben aber sind ungleich, wie die Gefäße, die den Geist in sich aufnehmen.

Diese Ordnung, meine Brüder, wollen wir in Ehren halten und bewahren. Der eine sei Ohr, der andere Zunge, der dritte Hand. Der eine lehre, der andere lerne, ein dritter schaffe mit seinen Händen Gutes, damit er davon den Bedürftigen und Notleidenden geben könne. Der eine leite und führe, der andere vervollkommne sich durch Gehorsam. Wer lehrt, lehre mit Anstand und Würde, der Lernende sei folgsam; der Leitende freundlich, der Untergebene willig.

Wir wollen nicht alle den Dienst der Zunge versehen, der am willigsten und schnellsten geleistet wird; wir wollen nicht alle Propheten sein, nicht alle Apostel, nicht alle Lehrer. Es ist aber doch etwas Großes und Erhebendes, von Gott zu reden! Gewiss, doch etwas noch Größeres ist es, sich Gott zu weihen und sich für ihn zu heiligen.

Müht euch mit Furcht und Zittern um euer Heil. * Mehr als euer guter Wille ist es Gott, der in euch das Wollen und das Vollbringen bewirkt.

So spricht der Herr: Getrennt von mir könnt ihr nichts tun. * Mehr als euer guter Wille ist es Gott, der in euch das Wollen und das Vollbringen bewirkt.

Heinrich Seuse († 1366) Aus dem „Büchlein von der Ewigen Weisheit“.

Wie man Gott im Sakrament der Eucharistie begegnen soll

Der Diener:

Wie soll ich denn über das Höchste nachdenken, wenn ich das Niedrigste nicht begreifen kann? Deine Gegenwart entzündet mich, aber deine Größe erschreckt mich; meine Einsicht will ihren Herrn ehren, aber mein Herz will sein einziges Lieb lieben und liebevoll umfangen. Du bist mein Herr und mein Gott, und du bist mein Bruder und, wenn ich es aussprechen darf, mein geliebter Gemahl. Herr, was gibt es noch auf dieser Welt, was mein Herz erfreuen und begehren könnte, wenn du dich meiner Liebe so liebreich hingibst? Es heißt zu Recht ein Sakrament der Liebe. Wo war je ein Lieberes gehört oder gesehen, als die Liebe selber in Gnaden zu werden? Herr, was liegt für eine besondere Kraft in dem leiblichen Sehen? Wem des Geistes Augen aufgetan sind, der braucht nicht viel auf das leibliche Schauen zu achten, denn die Augen des Geistes sehen eigentlicher und wahrer. Herr, wenn ich nur im Glauben weiß, so gut man es wissen kann, dass ich dich habe, was will ich dann mehr? – Ich hab’ dann alles, was mein Herz begehrt. Herr, es nützt mir tausendmal mehr, dass ich dich nicht sehen kann. Ach, liebes Gut, würdiger Herr und süßer Gast, meine Seele fragte gern eine Frage: Lieber Herr, sag mir, was bringst du deiner Geliebten mit deiner wahren Gegenwart in dem Sakrament, wenn sie dich liebend und sehnlich umfängt?

Antwort der Ewigen Weisheit:

Ziemt diese Frage einem Liebenden? Was habe ich denn Besseres als mich selber? Wer sein Lieb selber hat, nach wem hat der noch zu fragen? Wer sich selber gibt, was hat der versagt? Ich gebe mich dir und nehme dich dir und vereine dich mit mir: was bringt die Sonne in ihrem allerschönsten und glänzenden Widerschein der unbewölkten Luft? Was bringt der aufgehende lichte Morgenstern der finsteren Nacht? Oder was bringt die schöne Sommerwonne an freudiger Pracht nach der kalten, winterlichen, traurigen Zeit?

Der Diener:

O Herr, sie bringen reiche Gaben!

Antwort der Ewigen Weisheit:

Sie dünken dich reich, weil sie dir sichtbar sind. Siehe, die kleinste Gabe, die von mir ausgeht im Sakrament, hat in Ewigkeit einen stärkeren Widerglanz als der wirkliche Sonnenschein. Sie ist leuchtender als der Morgenstern, sie schmückt dich prächtiger in ewiger Schönheit, als je die sommerliche Pracht das Erdreich geschmückt hat.

Der Herr der Natur bewirkt im geheimen in manchem schönen Baum ein wunderbares Wachstum, was doch kein Auge und kein Sinn empfinden kann, ehe es vollbracht ist. Ich bin nicht ein ausstrahlendes Licht, ich bin nicht ein auswirkendes Gut, ich bin ein einwirkendes Gut, und das ist so viel edler, wie es geistiger ist.

Der Diener:

Ach Gott, wie wenig Menschen gibt es, die das von Grund auf zu schätzen wissen, was sie da empfangen! Sie gehen einher wie die andern alle in einer schlechten, unbedachten Weise, und so wie sie leer dahingehen, so gehen sie gnadlos von dannen.

Antwort der Ewigen Weisheit:

Wenn der Mensch tut, soviel er vermag, so wird nicht mehr von ihm gefordert; denn Gott vollbringt das Unvollbrachte.

Herr, zu wem sollen wir gehen? * Du hast Worte des ewigen Lebens.

Wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes! * Du hast Worte des ewigen Lebens.

Oration

Gott, du Licht der Gläubigen, du hast den heiligen Bischof Hubert dazu berufen, der Kirche durch sein Wort und Beispiel zu dienen. Seine Fürsprache helfe uns, den Glauben zu bewahren, den er in seiner Predigt gelehrt, und den Weg zu gehen, den er uns durch sein Leben gewiesen hat. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Abschluss

Singet Lob und Preis.

Dank sei Gott, dem Herrn.

Mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet, vertreten durch das Deutsche Liturgische Institut. © staeko.net

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