Köln: Papst-Kelch soll für Berufungen sorgen
Im Erzbistum Köln reist ein Kelch von Papst Paul VI. durch die Diözese, um das Gebet für Berufungen zu unterstützen. Zum Auftakt der Aktion verwendet Kardinal Rainer Maria Woelki das liturgische Gefäß in der Messe zum Fest der Darstellung des Herrn im Kölner Dom, sagte Pfarrer Regamy Thillainathan am Freitag dem Kölner Domradio. Der 2. Februar wird auch als "Tag des geweihten Lebens" begangen. Danach wird der Kelch in die Pfarreien sowie zu besonderen Jugendgottesdiensten der Diözese gebracht und ist im Sommer auch bei der Ministrantenwallfahrt in Rom dabei, so der Leiter der Diözesanstelle für Berufungspastoral.
Die Aktion soll ins Bewusstsein rufen, dass alle Gläubigen die "Sorge um Berufungen mittragen dürfen und auch mittragen müssen", erklärt Thillainathan. Der Kelch von Paul VI. (1963-78) sei ein Geschenk an den früheren Kölner Kardinal Joseph Höffner gewesen. Der Montini-Papst habe als junger Priester den Kölner Dom besucht und sich noch im Alter gut an die gotische Kathedrale erinnert. "Papst Paul VI. hat sich sehr um die Sorge um Berufungen verdient gemacht", erläutert Thillainathan die Auswahl des Kelchs zur Unterstützung des Gebets um pastoralen Nachwuchs. Paul VI. habe etwa während des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) das Gebet "um Berufungen in den Mittelpunkt gestellt." (rom)