Bischöfe rufen zu Spenden für das Heilige Land auf
Noch bedrückender sei die Situation in anderen Teilen dieser Weltgegend, heißt es in dem Aufruf. Nach fünf Jahren Krieg in Syrien sei das Land weitgehend zerstört, Hunderttausende hätten den Tod gefunden und Millionen seien auf der Flucht. In den Herrschaftsgebieten der Terrorgruppe "Islamischer Staat" gebe es für Christen keine würdigen Lebensmöglichkeiten.
"Hier geht es um die Existenz des Christentums"
Die Spendengelder aus der Kollekte am Samstagabend und Sonntag sollten den Menschen in der Unruheregion helfen und kirchliche Einrichtungen im Heiligen Land unterstützen, so die Bischöfe. "Auch die Katholiken in Deutschland sollten das ihnen Mögliche tun, damit die Christen des Heiligen Landes in ihrer Heimat verbleiben oder bald wieder dorthin zurückkehren können. Hier geht es um die Existenz des Christentums in der Ursprungsregion unseres Glaubens." Die Oberhirten bitten die Gläubigen um Gebet für die Menschen im Heiligen Land und ermutigen sie zu Pilgerreisen in den Nahen Osten, "um die Solidarität mit den christlichen Gemeinden dort zu bekräftigen".
Mit der Feier des Palmsonntags wird die Karwoche eröffnet. In den Gottesdiensten wird die Passion Jesu gelesen, die mit dem feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem beginnt. In den Gottesdiensten an diesem Tag gedenken die deutschen Katholiken besonders der Christen in der Region der biblischen Stätten. Die Palmsonntagskollekte wird über den Deutschen Verein vom Heiligen Land und das Kommissariat der Franziskaner verwaltet. (luk/KNA)