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OP ähnlich wie bei Leo XIV.

Kardinal muss Nierentumor entfernt werden

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Kardinal Joseph W. Tobin ist Erzbischof von Newark.
Newark - Jüngst wurde Leo XIV. ein Tumor operativ entfernt. Nun muss sich ein Kardinal aus der Heimat des Papstes einem ähnlichen Eingriff unterziehen.

Dem US-Kardinal Joseph Tobin muss ein Nierentumor entfernt werden. Der Erzbischof von Newark im Bundesstaat New Jersey wird sich für einen entsprechenden operativen Eingriff am Donnerstag ins Krankenhaus begeben, wie seine Erzdiözese am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Die Ärzte seien nach der Voruntersuchung allerdings optimistisch, dass es sich nicht um ein bösartiges Geschwür handele. Der Kardinal bat die Menschen in seinem Erzbistum um Unterstützung und Gebete. "So Gott will, werde ich meine vollständigen Pflichten im Laufe weniger Wochen nach der Operation wieder aufnehmen können."

Tobin (74) gilt als einer der liberalen US-Kardinäle. Unter Papst Franziskus im November 2016 zunächst zum Erzbischof von Newark ernannt und zwölf Tage später schon ins Kardinalskollegium aufgenommen, plädiert der Angehörige des Redemptoristenordens für eine synodale Kirche und spricht sich für einen offeneren Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen aus. Im Januar war er neben Blase Cupich (Chicago) und Robert McElroy (Washington) zudem einer der drei Kardinäle, die öffentlich die Außenpolitik der US-Regierung unter Präsident Donald Trump kritisiert hatten.

Erst vor zwei Wochen hatte sich Papst Leo XIV. einer ähnlichen Operation unterziehen müssen. Dem Kirchenoberhaupt wurde ein Lungenlappen mit einem bösartigen Tumor entfernt. Diverse Termine, wie eine Reise zu einem Gebetstreffen in Assisi, sagte Leo danach ab. Die große Lateinamerikareise des Papstes Ende kommender Woche soll allerdings wie geplant stattfinden.

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