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Gottes Wirken schaffe Mut in Krisenzeiten

Bischof Wilmer: Papst Franziskus ist kein Politiker – spricht Klartext

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Bonn - Er nenne Ungerechtigkeiten beim Namen und weigere sich, "einfache politische Rezepte in Umlauf zu bringen": Bischof Heiner Wilmer lobt die Botschaft von Papst Franziskus zum Welttag des Friedens an diesem Sonntag.

Der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Heiner Wilmer, hat die innere Verbindung von Glaube und Weltzugewandtheit in der Botschaft von Papst Franziskus zum Welttag des Friedens gewürdigt. Der Papst sei kein Politiker, betonte Wilmer laut einer Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) am Mittwoch in Bonn. "Vielleicht kann er gerade deshalb den Zustand der Welt so präzise, pointiert und schonungslos ins Wort fassen, wie ihm dies in seinem neuen Dokument einmal mehr gelingt. Der Papst spricht Klartext."

Er nenne Ungerechtigkeiten beim Namen und weigere sich, "einfache politische Rezepte in Umlauf zu bringen", so Wilmer. Dennoch lasse Franziskus keine Resignation aufkommen. Der Papst betone vielmehr, dass der Glaube "ein altruistisches Verlangen, das von Gottes unendlicher Liebe inspiriert ist", nähre.

Angesichts von Pandemie, Krisen und Kriegen weltweit unterstrich Wilmer die Bedeutung von Gottes Wirken. "Wenn es nur auf unsere menschliche Kompetenz, auf unsere Leistung ankäme, müssten wir in der Tat verzweifeln. Aber weil Gott selbst uns inspiriert, weil er seinen Geist unter uns wirken lässt, können wir uns mit Mut, Vertrauen und Hoffnung den Angelegenheiten dieser Welt zuwenden", erklärte der Hildesheimer Bischof. Der 56. Welttag des Friedens ist an diesem Sonntag und steht unter dem Motto "Niemand kann sich allein retten. Nach Covid-19 neu beginnen, um gemeinsam Wege des Friedens zu erkunden". (tmg/KNA)

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