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Humanitäre Katastrophe

Leo XIV. beklagt Not im Jemen und verurteilt Anschlag in Jordanien

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Vatikanstadt - Das Kirchenoberhaupt fordert ein Ende der Kämpfe im Jemen und zeigt sich erschüttert über den tödlichen Anschlag auf Christen in Jordanien.

Angesichts der dramatischen Lage im Jemen hat Papst Leo XIV. zu einem Ende der Kampfhandlungen aufgerufen. Besonders in der Stadt Tais leide die Bevölkerung unter dem Mangel an Trinkwasser, Lebensmitteln und medizinischer Versorgung. Er verfolge mit Sorge die schwere humanitäre Krise, sagte er beim Mittagsgebet am Sonntag in Rom. Den Jemeniten und allen Völkern der Region müsse ermöglicht werden, in Frieden zu leben.

Die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen belagern die südjemenitische Stadt Tais im Zuge ihrer Bemühungen, den Zugang zum Roten Meer und damit eine global wichtige Handelsroute unter ihre Kontrolle zu bringen. Auch die Vereinten Nationen sind besorgt über eine drohende humanitäre Katastrophe für Hunderttausende Einwohner.

Terroranschlag in Jordanien

Unterdessen hat der Pontifex für die Opfer des Terroranschlags auf Christen in Jordanien gebetet. Er sei der griechisch-orthodoxen Gemeinde und dem ganzen Land nahe. Jordanien zeichne sich durch ein friedliches Zusammenleben und gegenseitige Achtung der Religionen aus. Zur gleichen Stunde wurden in Jordanien die Getöteten des Schusswaffenattentats vom Freitag in ihrem Dorf Hamoud beigesetzt.

Ministerpräsident Jaafar Hassan nahm im Namen von König Abdullah II. an der Trauerfeier teil und legte einen Kranz nieder. Auch zahlreiche muslimische Geistliche wohnten der Beerdigung bei. Militärangehörige trugen die Särge, die in Landesfahnen gehüllt waren. Zu Ehren der Verstorbenen wurden Salutschüsse abgefeuert. Das staatliche Fernsehen übertrug die Zeremonie live.

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