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Pfingstrosen

Nun blühen überall rote, rosa und weiße Pfingstrosen. Die Menschen nannten sie früher Pferderosen. Denn sie schmückten ihre Pferde für die Pfingstumzüge mit den Rosen. Sie lassen sich problemlos pflücken, weil sie keine Dornen haben. Wie die Pfingstrosen entstanden sind, erzählt eine alte Legende:

Pfingsten | - 07.01.2015

Nun blühen überall rote, rosa und weiße Pfingstrosen. Die Menschen nannten sie früher Pferderosen. Denn sie schmückten ihre Pferde für die Pfingstumzüge mit den Rosen. Sie lassen sich problemlos pflücken, weil sie keine Dornen haben. Wie die Pfingstrosen entstanden sind, erzählt eine alte Legende:

Als Jesus durch Galiläa zog, lebte dort eine Frau, die auch gerne seine Jüngerin geworden wäre. Aber sie war verheiratet und hatte Kinder. Eines Tages kam ein Jünger an ihrem Haus vorbei und erzählte von Jesu grausamem Tod. Da ging die Frau voller Schmerz in ihren Rosengarten und weinte. Doch plötzlich wurde ihr ganz leicht ums Herz, und sie hörte wunderbare Musik.

Als sie später erfuhr, was am ersten Pfingstfest geschehen war, lief die Frau in ihren Rosengarten. Sie traute ihren Augen nicht. Denn ihre Rosensträucher waren übervoll mit Rosen bedeckt. Aber diese Rosen hatten keine Dornen. Es waren die ersten Pfingstrosen. Die Frau dachte: "Gott hat die Dornen fortgenommen und das Leid in Freude verwandelt."

Nacherzählt von Margret Nußbaum

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