Kalenderblatt

Katharine Drexel

Geld allein macht bekanntermaßen nicht glücklich – aber richtig eingesetzt kann es die Welt ein klein wenig besser machen. Katherine Drexel (1858-1955) stammte aus einer reichen Familie mit österreichischen Wurzeln und wurde 1858 in Philadelphia geboren. Ihr Vater war ein erfolgreicher Investmentbanker. Katherine erhielt eine exzellente Bildung durch Privatlehrer und unternahm zahlreiche Reisen durch Nordamerika und Europa. Gleichzeitig engagierte sich die tiefreligiöse Familie in der Armenfürsorge: Dreimal die Woche öffneten die Drexels ihr Haus für Bedürftige. Katherines besondere Sorge galt seit einer Reise in den Westen der USA besonders den ausgebeuteten Indigenen, deren Leid ihr keine Ruhe ließ. 1887 bat Katherine Papst Leo XIII. in einer Privataudienz, er möge Missionare entsenden – die Kosten wolle sie tragen. Sie solle selber Missionarin werden, antwortete der Papst. Zu diesem Zeitpunkt war Katherines Vater bereits verstorben und sie als reiche Erbin eine begehrte Heiratskandidatin. 1889 trat sie den Barmherzigen Schwestern bei. Kurz nach ihrer ersten Profess rief Katherine ihre eigene Kongregation ins Leben: Die Schwestern des Heiligen Sakraments engagierten sich neben Indigenen besonders für die unterdrückte Schwarze Bevölkerung. Katherinas Arbeit schuf ihr auch viele Feinde: Rassisten bekämpften ihr Werk und bedrohten sie mit dem Tod. Insgesamt gründete Katherine 145 Missionen, 50 Schulen für Schwarze und 12 Schulen für indigene Kinder. Ihre bekannteste Gründung, die Xavier Universität von Louisiana, ist die einzige historisch Schwarze katholische Hochschule der USA. Katherine starb am 3. März 1955 und wurde im Jahr 2000 heiliggesprochen.

Auf dem Foto sieht man Katharine Drexel. 

Bild: © KNA

Gebet des Tages

Herr, unser Gott, 

 

behüte deine Kirche und verlass sie nicht. 

 

Wir sind dem Tod verfallen 

und gehen ohne dich zugrunde. 

 

Hilf uns, 

alles zu meiden, was uns schadet, 

und zu suchen, was uns zum Heil dient. 

 

Darum bitten wir durch Jesus Christus. 

Stundenbuch

Tagesliturgie auf einem Blick

Mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Liturgischen Instituts

Lesung (Jes 1,10.16-20)

Lernt, Gutes zu tun! Sucht das Recht!

Hört das Wort des HERRN, ihr Wortführer von Sodom!
Horcht auf die Weisung unseres Gottes, Volk von Gomórra!
Wascht euch, reinigt euch!
Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen!
Hört auf, Böses zu tun!
Lernt, Gutes zu tun!
Sucht das Recht!
Schreitet ein gegen den Unterdrücker!
Verschafft den Waisen Recht,
   streitet für die Witwen!

Kommt doch, wir wollen miteinander rechten,
   spricht der HERR.
Sind eure Sünden wie Scharlach,
   weiß wie Schnee werden sie.
Sind sie rot wie Purpur,
   wie Wolle werden sie.

Wenn ihr willig seid und hört,
   werdet ihr das Beste des Landes essen.
Wenn ihr euch aber weigert und auflehnt,
   werdet ihr vom Schwert gefressen.
Ja, der Mund des HERRN hat gesprochen.

Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net

Antwortpsalm (Ps 50 (49),8-9.16b-17.21 u. 23 (R: vgl. 23b))

Kv Wer den rechten Weg beachtet, der schaut Gottes Heil. - Kv

„Nicht wegen deiner Opfer rüge ich dich, *
deine Brandopfer sind mir immer vor Augen.
Aus deinem Haus nehme ich keinen Stier an, *
keine Böcke aus deinen Hürden. - (Kv)

Was zählst du meine Gebote auf *
und führst meinen Bund in deinem Mund?
Dabei war Zucht dir verhasst, *
meine Worte warfst du hinter dich. - (Kv)

Das hast du getan und ich soll schweigen? /
Meinst du, ich bin wie du? *
Ich halte es dir vor Augen und rüge dich.
Wer Opfer des Dankes bringt, ehrt mich; *
wer den rechten Weg beachtet, den lasse ich das Heil Gottes schauen.“ - Kv

Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net

Evangelium (Mt 23,1-12)

Sie reden nur, tun es aber nicht

In jener Zeit
   sprach Jesus zum Volk und zu seinen Jüngern
und sagte:
   Auf dem Stuhl des Mose
   sitzen die Schriftgelehrten und die Pharisäer.
Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen,
aber richtet euch nicht nach ihren Taten;
denn sie reden nur,
   tun es aber nicht.
Sie schnüren schwere und unerträgliche Lasten zusammen
   und legen sie den Menschen auf die Schultern,
   selber aber wollen sie keinen Finger rühren,
   um die Lasten zu bewegen.

Alles, was sie tun,
   tun sie, um von den Menschen gesehen zu werden:
Sie machen ihre Gebetsriemen breit
   und die Quasten an ihren Gewändern lang,
sie lieben den Ehrenplatz bei den Gastmählern
   und die Ehrensitze in den Synagogen
   und wenn man sie auf den Marktplätzen grüßt
   und die Leute sie Rabbi - Meister - nennen.

Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen;
denn nur einer ist euer Meister,
   ihr alle aber seid Brüder.
Auch sollt ihr niemanden auf Erden euren Vater nennen;
denn nur einer ist euer Vater,
   der im Himmel.
Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen;
denn nur einer ist euer Lehrer,
   Christus.

Der Größte von euch soll euer Diener sein.
Denn wer sich selbst erhöht,
   wird erniedrigt,
und wer sich selbst erniedrigt,
   wird erhöht werden.

Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net

LAUDES

V:O Gott, komm mir zu Hilfe.
R:Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Du Sonne der Gerechtigkeit,
Christus, vertreib in uns die Nacht,
dass mit dem Licht des neuen Tags
auch unser Herz sich neu erhellt.

Du schenkst uns diese Gnadenzeit,
gib auch ein reuevolles Herz
und führe auf den Weg zurück,
die deine Langmut irren sah.

Es kommt der Tag, dein Tag erscheint,
da alles neu in Blüte steht;
der Tag, der unsre Freude ist,
der Tag, der uns mit dir versöhnt.

Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt.
Lass uns durch deine Gnade neu,
dich preisen durch ein neues Lied.

PSALMODIE

1. Antiphon

Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich führen zu deinem heiligen Berg.

Psalm Ps 43 (42),1-5

Zum Altare Gottes will ich treten
Ich bin als Licht in die Welt gekommen. (Joh 12,46)

Verschaff mir Recht, o Gott, +
und führe meine Sache gegen ein treuloses Volk! *
Rette mich vor bösen und tückischen Menschen!

Denn du bist mein starker Gott. *
Warum hast du mich verstoßen?

Warum muss ich trauernd umhergehen, *
von meinem Feind bedrängt?

Sende dein Licht und deine Wahrheit, *
damit sie mich leiten;

sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg *
und zu deiner Wohnung.

So will ich zum Altar Gottes treten, zum Gott meiner Freude. *
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben, Gott, mein Gott.

Meine Seele, warum bist du betrübt *
und bist so unruhig in mir?

Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, *
meinem Gott und Retter, auf den ich schaue.

Antiphon

Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich führen zu deinem heiligen Berg.

2. Antiphon

Sei unsere Hilfe, Herr, alle Tage unseres Lebens.

Canticum Jes 38,10-13a.14cd.17-20

Angst des Kranken, Freude des Geheilten
Ich war tot, doch nun lebe ich in Ewigkeit und habe die Schlüssel zum Tode und zur Unterwelt. (Offb 1,18)

Ich sagte: In der Mitte meiner Tage +
muss ich hinab zu den Pforten der Unterwelt, *
man raubt mir den Rest meiner Jahre.

Ich darf den Herrn nicht mehr schauen im Land der Lebenden, *
keinen Menschen mehr sehen bei den Bewohnern der Erde.

Meine Hütte bricht man über mir ab, *
man schafft sie weg wie das Zelt eines Hirten.

Wie ein Weber hast du mein Leben zu Ende gewoben, *
du schneidest mich ab wie ein fertig gewobenes Tuch.

Vom Anbruch des Tages bis in die Nacht gibst du mich preis; *
bis zum Morgen schreie ich um Hilfe.

Meine Augen blicken ermattet nach oben: *
Ich bin in Not, Herr. Steh mir bei!

Du hast mich aus meiner bitteren Not gerettet, +
du hast mich vor dem tödlichen Abgrund bewahrt; *
denn all meine Sünden warfst du hinter deinen Rücken.

Ja, in der Unterwelt dankt man dir nicht, +
die Toten loben dich nicht; *
wer ins Grab gesunken ist, kann nichts mehr von deiner Güte erhoffen.

Nur die Lebenden danken dir, wie ich am heutigen Tag. *
Von deiner Treue erzählt der Vater den Kindern.

Der Herr war bereit, mir zu helfen. *
Wir wollen singen und spielen im Haus des Herrn, solange wir leben!

Antiphon

Sei unsere Hilfe, Herr, alle Tage unseres Lebens.

3. Antiphon

Dir gebührt Lobgesang, Gott, auf dem Zion, dir erfüllt man Gelübde.

Psalm Ps 65 (64),2-14

Dank für Gottes Gaben
Unter Zion verstehe die himmlische Stadt. (Origenes)

(Dir gebührt Lobgesang, Gott, auf dem Zion, *
dir erfüllt man Gelübde.)

Du erhörst die Gebete: *
Alle Menschen kommen zu dir unter der Last ihrer Sünden.

Unsre Schuld ist zu groß für uns, *
du wirst sie vergeben.

Wohl denen, die du erwählst und in deine Nähe holst, *
die in den Vorhöfen deines Heiligtums wohnen.

Wir wollen uns am Gut deines Hauses sättigen, *
am Gut deines heiligen Tempels.

Du vollbringst erstaunliche Taten, *
erhörst uns in Treue, du Gott unsres Heiles,

du Zuversicht aller Enden der Erde *
und der fernsten Gestade.

Du gründest die Berge in deiner Kraft, *
du gürtest dich mit Stärke.

Du stillst das Brausen der Meere, *
das Brausen ihrer Wogen, das Tosen der Völker.

Alle, die an den Enden der Erde wohnen, +
erschauern vor deinen Zeichen; *
Ost und West erfüllst du mit Jubel.

Du sorgst für das Land und tränkst es; *
du überschüttest es mit Reichtum.

Der Bach Gottes ist reichlich gefüllt, *
du schaffst ihnen Korn; so ordnest du alles.

Du tränkst die Furchen, ebnest die Schollen, *
machst sie weich durch Regen, segnest ihre Gewächse.

Du krönst das Jahr mit deiner Güte, *
deinen Spuren folgt Überfluss.

In der Steppe prangen die Auen, *
die Höhen umgürten sich mit Jubel.

Die Weiden schmücken sich mit Herden, +
die Täler hüllen sich in Korn. *
Sie jauchzen und singen.

Antiphon

Dir gebührt Lobgesang, Gott, auf dem Zion, dir erfüllt man Gelübde.

KURZLESUNG Joël 2,12-13

Kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, Weinen und Klagen.
Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider, und kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte und es reut ihn, dass er das Unheil verhängt hat.

RESPONSORIUM

R Er rettet mich aus der Schlinge des Jägers, * er befreit mich aus allem Verderben. - R
V Der Herr ist meine Zuflucht, zum Schutze hab’ ich mir erwählt den Höchsten. * Er befreit mich aus allem Verderben.
Ehre sei dem Vater. - R

Benedictus-Antiphon

Nur einer ist euer Meister: Christus, der Herr, der im Himmel ist.

Benedictus Lk 1,68-79

Der Messias und sein Vorläufer

Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;

er hat uns einen starken Retter erweckt *
im Hause seines Knechtes David.

So hat er verheißen von alters her *
durch den Mund seiner heiligen Propheten.

Er hat uns errettet vor unsern Feinden *
und aus der Hand aller, die uns hassen;

er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet +
und an seinen heiligen Bund gedacht, *
an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, +
ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
vor seinem Angesicht all unsre Tage.

Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; +
denn du wirst dem Herrn vorangehn *
und ihm den Weg bereiten.

Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
in der Vergebung der Sünden.

Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, *
und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Benedictus-Antiphon

Nur einer ist euer Meister: Christus, der Herr, der im Himmel ist.

FÜRBITTEN

Gepriesen sei Jesus Christus, das ewige Wort des Vaters. Zu ihm lasst uns beten:

R Christus, höre uns.

Gib, dass wir in den heiligen vierzig Tagen auf dich hören;
- bereite uns für das kommende Osterfest.

Dein Heiliger Geist belehre uns,
- dass wir nicht in Zweifel und Irrtum fallen.

Hilf uns, an dich zu glauben
- und aus diesem Glauben zu leben.

Läutere uns in dieser Zeit der Buße,
- damit unser Zeugnis glaubwürdig sei.

(Bitten in besonderen Anliegen)

Hier können Bitten in besonderen Anliegen eingefügt werden.

ÜBERLEITUNG ZUM VATER UNSER

Herr, erbarme dich (unser).
Christus, erbarme dich (unser).
Herr, erbarme dich (unser).

VATER UNSER

Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Unmittelbar anschließend an die letzte Bitte des Vaterunsers:

Oration

Herr, unser Gott, behüte deine Kirche und verlass sie nicht. Wir sind dem Tod verfallen und gehen ohne dich zugrunde. Hilf uns, alles zu meiden, was uns schadet, und zu suchen, was uns zum Heil dient. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

R:Amen.

ABSCHLUSS

Wenn ein Priester oder ein Diakon der Feier vorsteht, grüßt und segnet er die Gemeinde mit folgenden Worten:

Der Herr sei mit euch.
R:Und mit deinem Geiste.
Es segne euch der allmächtige Gott, + der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
R:Amen.

Wenn die Gemeinde zu entlassen ist, geschieht dies mit folgenden Worten:

Gehet hin in Frieden.
R:Dank sei Gott, dem Herrn.

Wenn kein Priester oder Diakon der Feier vorsteht, und beim Gebet des einzelnen, erfolgt keine Entlassung. In diesem Falle lautet der Schlusssegen:

Der Herr segne uns,
er bewahre uns vor Unheil
und führe uns zum ewigen Leben.
R:Amen.

TERZ

V:O Gott, komm mir zu Hilfe.
R:Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang. Halleluja.

HYMNUS

Komm, Heil'ger Geist, vom ew'gen Thron,
eins mit dem Vater und dem Sohn;
durchwirke unsre Seele ganz
mit deiner Gottheit Kraft und Glanz.

Erfüll mit heil’ger Leidenschaft
Geist, Zunge, Sinn und Lebenskraft;
mach stark in uns der Liebe Macht,
dass sie der Brüder Herz entfacht.

Lass gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt. Amen.

PSALMODIE

1. Antiphon

Tage der Buße sind gekommen, Tage des Heils zur Vergebung der Sünden.

Psalm Ps 119,49-56

Freude an Gottes Weisung
Die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. (1 Joh 5,3)

I

Herr, denk an das Wort für deinen Knecht, *
durch das du mir Hoffnung gabst!

Das ist mein Trost im Elend: *
Deine Verheißung spendet mir Leben.

Frech verhöhnen mich die Stolzen; *
ich aber weiche nicht ab von deiner Weisung.

Denke ich an deine Urteile seit alter Zeit, *
Herr, dann bin ich getröstet.

Zorn packt mich wegen der Frevler, *
weil sie deine Weisung missachten.

Zum Lobgesang wurden mir deine Gesetze *
im Haus meiner Pilgerschaft.

In der Nacht denke ich, Herr, an deinen Namen; *
ich will deine Weisung beachten.

Deine Befehle zu befolgen *
ist das Glück, das mir zufiel.

Antiphon

Tage der Buße sind gekommen, Tage des Heils zur Vergebung der Sünden.

2. Antiphon

Tage der Buße sind gekommen, Tage des Heils zur Vergebung der Sünden.

II

Die Toren sagen in ihrem Herzen: *
«Es gibt keinen Gott.»

Sie handeln verwerflich und schnöde; *
da ist keiner, der Gutes tut.

Gott blickt vom Himmel herab auf die Menschen, *
ob noch ein Verständiger da ist, der Gott sucht.

Alle sind sie abtrünnig und verdorben, *
keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger.

Haben denn die Übeltäter keine Einsicht? *
Sie verschlingen mein Volk.

Sie essen Gottes Brot, *
doch seinen Namen rufen sie nicht an.

Es trifft sie Furcht und Schrecken, *
obwohl doch nichts zu fürchten ist.

Deinen Bedrängern hat Gott die Glieder zerschlagen. *
Gott lässt sie scheitern, denn er hat sie verworfen.

Ach käme doch vom Zion Hilfe für Israel! +
Wenn Gott einst das Geschick seines Volkes wendet, *
dann jubelt Jakob, dann freut sich Israel.

Antiphon

Tage der Buße sind gekommen, Tage des Heils zur Vergebung der Sünden.

3. Antiphon

Tage der Buße sind gekommen, Tage des Heils zur Vergebung der Sünden.

III

Hilf mir, Gott, durch deinen Namen, *
verschaff mir Recht mit deiner Kraft!

Gott, höre mein Flehen, *
vernimm die Worte meines Mundes!

Denn es erheben sich gegen mich stolze Menschen, +
freche Leute trachten mir nach dem Leben; *
sie haben Gott nicht vor Augen.

Gott ist mein Helfer, *
der Herr beschützt mein Leben.

Freudig bringe ich dir dann mein Opfer dar *
und lobe deinen Namen, Herr; denn du bist gütig.

Der Herr hat mich herausgerissen aus all meiner Not *
und mein Auge kann auf meine Feinde herabsehn.

Antiphon

Tage der Buße sind gekommen, Tage des Heils zur Vergebung der Sünden.

KURZLESUNG Joël 2,17

Zwischen Vorhalle und Altar sollen die Priester klagen, die Diener des Herrn sollen sprechen: Hab Mitleid, Herr, mit deinem Volk und überlass dein Erbe nicht der Schande, damit die Völker nicht über uns spotten!

RESPONSORIUM

V Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz.
R Gib mir einen neuen, beständigen Geist.

Oration

Herr, unser Gott, behüte deine Kirche und verlass sie nicht. Wir sind dem Tod verfallen und gehen ohne dich zugrunde. Hilf uns, alles zu meiden, was uns schadet, und zu suchen, was uns zum Heil dient. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

ABSCHLUSS

V:Singet Lob und Preis.
R:Dank sei Gott, dem Herrn.

SEXT

V:O Gott, komm mir zu Hilfe.
R:Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang. Halleluja.

HYMNUS

O Gott, du lenkst mit starker Hand,
den wechselvollen Lauf der Welt,
machst, dass den Morgen mildes Licht,
den Mittag voller Glanz erhellt.

Lösch aus die Glut der Leidenschaft
und tilge allen Hass und Streit;
erhalte Geist und Leib gesund,
schenk Frieden uns und Einigkeit.

Du Gott des Lichts, auf dessen Reich
der helle Schein der Sonne weist,
dich loben wir aus Herzensgrund,
Gott Vater, Sohn und Heil'ger Geist. Amen.

PSALMODIE

1. Antiphon

So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich will nicht den Tod des Sünders, ich will, dass er umkehrt und lebt.

Psalm Ps 119,49-56

Freude an Gottes Weisung
Die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. (1 Joh 5,3)

I

Herr, denk an das Wort für deinen Knecht, *
durch das du mir Hoffnung gabst!

Das ist mein Trost im Elend: *
Deine Verheißung spendet mir Leben.

Frech verhöhnen mich die Stolzen; *
ich aber weiche nicht ab von deiner Weisung.

Denke ich an deine Urteile seit alter Zeit, *
Herr, dann bin ich getröstet.

Zorn packt mich wegen der Frevler, *
weil sie deine Weisung missachten.

Zum Lobgesang wurden mir deine Gesetze *
im Haus meiner Pilgerschaft.

In der Nacht denke ich, Herr, an deinen Namen; *
ich will deine Weisung beachten.

Deine Befehle zu befolgen *
ist das Glück, das mir zufiel.

Antiphon

So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich will nicht den Tod des Sünders, ich will, dass er umkehrt und lebt.

2. Antiphon

So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich will nicht den Tod des Sünders, ich will, dass er umkehrt und lebt.

II

Die Toren sagen in ihrem Herzen: *
«Es gibt keinen Gott.»

Sie handeln verwerflich und schnöde; *
da ist keiner, der Gutes tut.

Gott blickt vom Himmel herab auf die Menschen, *
ob noch ein Verständiger da ist, der Gott sucht.

Alle sind sie abtrünnig und verdorben, *
keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger.

Haben denn die Übeltäter keine Einsicht? *
Sie verschlingen mein Volk.

Sie essen Gottes Brot, *
doch seinen Namen rufen sie nicht an.

Es trifft sie Furcht und Schrecken, *
obwohl doch nichts zu fürchten ist.

Deinen Bedrängern hat Gott die Glieder zerschlagen. *
Gott lässt sie scheitern, denn er hat sie verworfen.

Ach käme doch vom Zion Hilfe für Israel! +
Wenn Gott einst das Geschick seines Volkes wendet, *
dann jubelt Jakob, dann freut sich Israel.

Antiphon

So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich will nicht den Tod des Sünders, ich will, dass er umkehrt und lebt.

3. Antiphon

So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich will nicht den Tod des Sünders, ich will, dass er umkehrt und lebt.

III

Hilf mir, Gott, durch deinen Namen, *
verschaff mir Recht mit deiner Kraft!

Gott, höre mein Flehen, *
vernimm die Worte meines Mundes!

Denn es erheben sich gegen mich stolze Menschen, +
freche Leute trachten mir nach dem Leben; *
sie haben Gott nicht vor Augen.

Gott ist mein Helfer, *
der Herr beschützt mein Leben.

Freudig bringe ich dir dann mein Opfer dar *
und lobe deinen Namen, Herr; denn du bist gütig.

Der Herr hat mich herausgerissen aus all meiner Not *
und mein Auge kann auf meine Feinde herabsehn.

Antiphon

So wahr ich lebe, spricht der Herr, ich will nicht den Tod des Sünders, ich will, dass er umkehrt und lebt.

KURZLESUNG Jer 3,25b

Wir haben gesündigt gegen den Herrn, unsern Gott, wir selbst und unsere Väter, von Jugend an bis auf den heutigen Tag. Wir haben nicht gehört auf die Stimme des Herrn, unseres Gottes.

RESPONSORIUM

V Verbirg dein Angesicht vor meinen Sünden.
R Tilge alle meine Frevel.

Oration

Herr, unser Gott, behüte deine Kirche und verlass sie nicht. Wir sind dem Tod verfallen und gehen ohne dich zugrunde. Hilf uns, alles zu meiden, was uns schadet, und zu suchen, was uns zum Heil dient. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

ABSCHLUSS

V:Singet Lob und Preis.
R:Dank sei Gott, dem Herrn.

NON

V:O Gott, komm mir zu Hilfe.
R:Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang. Halleluja.

HYMNUS

Du starker Gott, der diese Welt
im Innersten zusammenhält,
du Angelpunkt, der unbewegt
den Wandel aller Zeiten trägt.

Geht unser Erdentag zu End’,
schenk Leben, das kein Ende kennt:
führ uns, dank Jesu Todesleid,
ins Licht der ew’gen Herrlichkeit.

Vollenden wir den Lebenslauf,
nimm uns in deine Liebe auf,
dass unser Herz dich ewig preist,
Gott Vater, Sohn und Heil'ger Geist. Amen.

PSALMODIE

1. Antiphon

Mit den Waffen der Gerechtigkeit und durch Gottes Kraft halten wir stand in großer Geduld.

Psalm Ps 119,49-56

Freude an Gottes Weisung
Die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. (1 Joh 5,3)

I

Herr, denk an das Wort für deinen Knecht, *
durch das du mir Hoffnung gabst!

Das ist mein Trost im Elend: *
Deine Verheißung spendet mir Leben.

Frech verhöhnen mich die Stolzen; *
ich aber weiche nicht ab von deiner Weisung.

Denke ich an deine Urteile seit alter Zeit, *
Herr, dann bin ich getröstet.

Zorn packt mich wegen der Frevler, *
weil sie deine Weisung missachten.

Zum Lobgesang wurden mir deine Gesetze *
im Haus meiner Pilgerschaft.

In der Nacht denke ich, Herr, an deinen Namen; *
ich will deine Weisung beachten.

Deine Befehle zu befolgen *
ist das Glück, das mir zufiel.

Antiphon

Mit den Waffen der Gerechtigkeit und durch Gottes Kraft halten wir stand in großer Geduld.

2. Antiphon

Mit den Waffen der Gerechtigkeit und durch Gottes Kraft halten wir stand in großer Geduld.

II

Die Toren sagen in ihrem Herzen: *
«Es gibt keinen Gott.»

Sie handeln verwerflich und schnöde; *
da ist keiner, der Gutes tut.

Gott blickt vom Himmel herab auf die Menschen, *
ob noch ein Verständiger da ist, der Gott sucht.

Alle sind sie abtrünnig und verdorben, *
keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger.

Haben denn die Übeltäter keine Einsicht? *
Sie verschlingen mein Volk.

Sie essen Gottes Brot, *
doch seinen Namen rufen sie nicht an.

Es trifft sie Furcht und Schrecken, *
obwohl doch nichts zu fürchten ist.

Deinen Bedrängern hat Gott die Glieder zerschlagen. *
Gott lässt sie scheitern, denn er hat sie verworfen.

Ach käme doch vom Zion Hilfe für Israel! +
Wenn Gott einst das Geschick seines Volkes wendet, *
dann jubelt Jakob, dann freut sich Israel.

Antiphon

Mit den Waffen der Gerechtigkeit und durch Gottes Kraft halten wir stand in großer Geduld.

3. Antiphon

Mit den Waffen der Gerechtigkeit und durch Gottes Kraft halten wir stand in großer Geduld.

III

Hilf mir, Gott, durch deinen Namen, *
verschaff mir Recht mit deiner Kraft!

Gott, höre mein Flehen, *
vernimm die Worte meines Mundes!

Denn es erheben sich gegen mich stolze Menschen, +
freche Leute trachten mir nach dem Leben; *
sie haben Gott nicht vor Augen.

Gott ist mein Helfer, *
der Herr beschützt mein Leben.

Freudig bringe ich dir dann mein Opfer dar *
und lobe deinen Namen, Herr; denn du bist gütig.

Der Herr hat mich herausgerissen aus all meiner Not *
und mein Auge kann auf meine Feinde herabsehn.

Antiphon

Mit den Waffen der Gerechtigkeit und durch Gottes Kraft halten wir stand in großer Geduld.

KURZLESUNG Jes 58,1-2

Rufe aus voller Kehle, halte dich nicht zurück! Lass deine Stimme ertönen wie eine Posaune! Halte meinem Volk seine Vergehen vor und dem Haus Jakob seine Sünden!
Sie suchen mich Tag für Tag; denn sie wollen meine Wege erkennen. Wie ein Volk, das Gerechtigkeit übt und das vom Recht seines Gottes nicht ablässt, so fordern sie von mir ein gerechtes Urteil und möchten, dass Gott ihnen nah ist.

RESPONSORIUM

V Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist.
R Ein zerschlagenes Herz wird er nicht verschmähen.

Oration

Herr, unser Gott, behüte deine Kirche und verlass sie nicht. Wir sind dem Tod verfallen und gehen ohne dich zugrunde. Hilf uns, alles zu meiden, was uns schadet, und zu suchen, was uns zum Heil dient. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

ABSCHLUSS

V:Singet Lob und Preis.
R:Dank sei Gott, dem Herrn.

VESPER

V:O Gott, komm mir zu Hilfe.
R:Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Nun ist sie da, die rechte Zeit,
die Gottes Huld uns wieder schenkt,
nun ist er da, der Tag des Heils,
erfüllt von Christi hellem Licht.

Jetzt soll sich unser ganzes Herz
durch Fasten und Gebet erneun,
und durch Entsagung werde stark,
was müde ist und schwach und krank.

Lass uns, o Herr, mit Geist und Leib
das Werk der Buße freudig tun,
dass wir den Übergang bestehn
zum Pascha, das kein Ende kennt.

Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt.
Lass uns, durch deine Gnade neu,
dich preisen durch ein neues Lied.

PSALMODIE

Ihr könnt nicht Gott dienen und zugleich dem Mammon.

1. Antiphon

Psalm Ps 49 (48),2-13

Trügerischer Reichtum
Ein Reicher wird nur schwer in das Himmelreich kommen. (Mt 19,23)

Hört dies an, ihr Völker alle, *
vernehmt es, alle Bewohner der Erde,

ihr Leute aus dem Volk und vom Adel, *
Reiche und Arme zusammen!

Mein Mund spreche weise Worte, *
was mein Herz ersinnt, sei voller Einsicht.

Ich wende mein Ohr einem Weisheitsspruch zu, *
ich enthülle mein Geheimnis beim Harfenspiel.

Warum soll ich mich in bösen Tagen fürchten, *
wenn mich der Frevel tückischer Feinde umgibt?

Sie verlassen sich ganz auf ihren Besitz *
und rühmen sich ihres großen Reichtums.

Loskaufen kann doch keiner den andern *
noch an Gott für ihn ein Sühnegeld zahlen

- für das Leben ist jeder Kaufpreis zu hoch; *
für immer muss man davon abstehn -,

damit er auf ewig weiterlebt *
und niemals das Grab schaut.

Denn man sieht: Weise sterben, +
genauso gehen Tor und Narr zugrunde, *
sie müssen andern ihren Reichtum lassen.

Das Grab ist ihr Haus auf ewig, +
ist ihre Wohnung für immer, *
ob sie auch Länder nach ihren Namen benannten.

Der Mensch bleibt nicht in seiner Pracht, *
er gleicht dem Vieh, das verstummt.

Antiphon

Ihr könnt nicht Gott dienen und zugleich dem Mammon.

2. Antiphon

So spricht der Herr: Sammelt euch Schätze im Himmel.

Psalm Ps 49 (48),14-21

Trügerischer Reichtum
Ein Reicher wird nur schwer in das Himmelreich kommen. (Mt 19,23)

So geht es denen, die auf sich selbst vertrauen, *
und so ist das Ende derer, die sich in großen Worten gefallen.

Der Tod führt sie auf seine Weide wie Schafe, *
sie stürzen hinab zur Unterwelt.

Geradewegs sinken sie hinab in das Grab; *
ihre Gestalt zerfällt, die Unterwelt wird ihre Wohnstatt.

Doch Gott wird mich loskaufen aus dem Reich des Todes, *
ja, er nimmt mich auf.

Lass dich nicht beirren, wenn einer reich wird *
und die Pracht seines Hauses sich mehrt;

denn im Tod nimmt er das alles nicht mit, *
seine Pracht steigt nicht mit ihm hinab.

Preist er sich im Leben auch glücklich und sagt zu sich: *
«Man lobt dich, weil du dir’s wohl sein lässt»,

so muss er doch zur Schar seiner Väter hinab, *
die das Licht nie mehr erblicken.

Der Mensch in Pracht, doch ohne Einsicht, *
er gleicht dem Vieh, das verstummt.

So spricht der Herr: Sammelt euch Schätze im Himmel.

Antiphon

So spricht der Herr: Sammelt euch Schätze im Himmel.

3. Antiphon

Würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist, Macht zu empfangen und Herrlichkeit und Ehre.

Canticum Offb 4,11; 5,9-10.12

Danklied der Erlösten

Würdig bist du, Herr, unser Gott, *
Herrlichkeit zu empfangen und Ehre und Macht.

Denn du bist es, der die Welt erschaffen hat, *
durch deinen Willen war sie und wurde durch ihn erschaffen.

Herr, du bist würdig, *
das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen;

denn du wurdest geschlachtet +
und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erworben *
aus allen Stämmen und Sprachen, aus allen Nationen und Völkern,

und du hast sie zu Königen und Priestern gemacht für unseren Gott; *
und sie werden auf der Erde herrschen.

Würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist, +
Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, *
Kraft und Ehre, Lob und Herrlichkeit.

Antiphon

Würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist, Macht zu empfangen und Herrlichkeit und Ehre.

KURZLESUNG Jak 2,14.17.18b

Meine Brüder, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten?
Der Glaube für sich allein ist tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat.
Zeig mir deinen Glauben ohne die Werke, und ich zeige dir meinen Glauben aufgrund der Werke.

RESPONSORIUM

R Sei mir gnädig und heile mich, * ich habe vor dir gesündigt. - R
V Verschließe mir nicht dein Erbarmen; Herr, eile mir zu Hilfe. * Ich habe vor dir gesündigt.
Ehre sei dem Vater. - R

Magnificat-Antiphon

Niemand auf Erden sollt ihr Vater nennen. Nur einer ist euer Vater: der im Himmel. Ihr alle aber seid Brüder.

Magnificat Lk 1,46-55

Mein Geist jubelt über Gott

Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
und sein Name ist heilig.

Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
über alle, die ihn fürchten.

Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten; *
er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

er stürzt die Mächtigen vom Thron *
und erhöht die Niedrigen.

Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
und lässt die Reichen leer ausgehn.

Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
und denkt an sein Erbarmen,

das er unsern Vätern verheißen hat, *
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.

Magnificat-Antiphon

Niemand auf Erden sollt ihr Vater nennen. Nur einer ist euer Vater: der im Himmel. Ihr alle aber seid Brüder.

FÜRBITTEN

Lasst uns zu Jesus Christus beten, der am Kreuz alles an sich gezogen hat:

R Herr, erbarme dich.

Lass den Menschen das Geheimnis des Kreuzes aufgehen,
- damit sie die Gnade der Erlösung erkennen.

Gib das lebendige Wasser allen, die dürsten;
- stille ihr tiefstes Verlangen.

Bewege die Herzen derer, die sich von dir getrennt haben;
- lass sie zu dir zurückkehren.

Sei allen nahe, die Leid zu tragen haben;
- lass sie bei dir Zuflucht finden.

(Fürbitten in besonderen Anliegen)

Nimm unsere Verstorbenen auf zu dir;
- lass sie die ewige Seligkeit verkosten.

Hier können Fürbitten in besonderen Anliegen eingefügt werden.

Offenbare dich unseren Verstorbenen;
- schenke ewiges Leben allen, die auf deine Stimme hörten.

ÜBERLEITUNG ZUM VATER UNSER

Herr, erbarme dich (unser).
Christus, erbarme dich (unser).
Herr, erbarme dich (unser).

VATER UNSER

Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Unmittelbar anschließend an die letzte Bitte des Vaterunsers:

Oration

Herr, unser Gott, behüte deine Kirche und verlass sie nicht. Wir sind dem Tod verfallen und gehen ohne dich zugrunde. Hilf uns, alles zu meiden, was uns schadet, und zu suchen, was uns zum Heil dient. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

R:Amen.

ABSCHLUSS

Wenn ein Priester oder ein Diakon der Feier vorsteht, grüßt und segnet er die Gemeinde mit folgenden Worten:

Der Herr sei mit euch.
R:Und mit deinem Geiste.
Es segne euch der allmächtige Gott, + der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
R:Amen.

Wenn die Gemeinde zu entlassen ist, geschieht dies mit folgenden Worten:

Gehet hin in Frieden.
R:Dank sei Gott, dem Herrn.

Wenn kein Priester oder Diakon der Feier vorsteht, und beim Gebet des einzelnen, erfolgt keine Entlassung. In diesem Falle lautet der Schlusssegen:

Der Herr segne uns,
er bewahre uns vor Unheil
und führe uns zum ewigen Leben.
R:Amen.

KOMPLET

V:O Gott, komm mir zu Hilfe.
R:Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang. Halleluja.
An dieser Stelle wird eine Gewissenserforschung empfohlen.

SCHULDBEKENNTNIS

Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe - ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken - [alle schlagen an die Brust] durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Engel und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.

VERGEBUNGSBITTE

Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.
R:Amen.

HYMNUS

Tod und Vergehen
waltet in allem,
steht über Menschen,
Pflanzen und Tieren,
Sternbild und Zeit.

Du hast ins Leben
alles gerufen,
Herr, deine Schöpfung
neigt sich zum Tode:
Hole sie heim.

Schenke im Ende
auch die Vollendung.
Nicht in die Leere
falle die Vielfalt
irdischen Seins.

Herr, deine Pläne
bleiben uns dunkel. -
Doch singen Lob wir
dir, dem dreieinen,
ewigen Gott. Amen.

PSALMODIE

Antiphon

Verbirg dein Antlitz nicht vor mir; auf dich, o Herr, vertraue ich.

Psalm Ps 143,1-11

Psalm Bitte um Kraft und Hilfe
Der Mensch wird nicht durch Werke des Gesetzes gerecht, sondern durch den Glauben an Jesus Christus. (Vgl. Gal 2,16)

Herr, höre mein Gebet, vernimm mein Flehen; *
in deiner Treue erhöre mich, in deiner Gerechtigkeit!

Geh mit deinem Knecht nicht ins Gericht; *
denn keiner, der lebt, ist gerecht vor dir.

Der Feind verfolgt mich, tritt mein Leben zu Boden, *
er lässt mich in der Finsternis wohnen wie längst Verstorbene.

Mein Geist verzagt in mir, *
mir erstarrt das Herz in der Brust.

Ich denke an die vergangenen Tage, +
sinne nach über all deine Taten, *
erwäge das Werk deiner Hände.

Ich breite die Hände aus und bete zu dir: *
meine Seele dürstet nach dir wie lechzendes Land.

Herr, erhöre mich bald, *
denn mein Geist wird müde;

verbirg dein Antlitz nicht vor mir, *
damit ich nicht werde wie Menschen, die längst begraben sind.

Lass mich deine Huld erfahren am frühen Morgen; *
denn ich vertraue auf dich.

Zeig mir den Weg, den ich gehen soll; *
denn ich erhebe meine Seele zu dir.

Herr, entreiß mich den Feinden! *
Zu dir nehme ich meine Zuflucht.

Lehre mich, deinen Willen zu tun; denn du bist mein Gott. *
Dein guter Geist leite mich auf ebenem Pfad.

Um deines Namens willen, Herr, erhalt mich am Leben, *
führe mich heraus aus der Not in deiner Gerechtigkeit!

Antiphon

Verbirg dein Antlitz nicht vor mir; auf dich, o Herr, vertraue ich.

KURZLESUNG 1 Petr 5,8-9

Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.
Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens!

RESPONSORIUM

R Herr, auf dich vertraue ich, * in deine Hände lege ich mein Leben. - R
V Lass leuchten über deinem Knecht dein Antlitz, hilf mir in deiner Güte. * In deine Hände lege ich mein Leben.
Ehre sei dem Vater. - R

Antiphon

Sei unser Heil, o Herr, wenn wir wachen, und unser Schutz, wenn wir schlafen; damit wir wachen mit Christus und ruhen in seinem Frieden. (O: Halleluja.)

NUNC DIMITTIS Lk 2,29-32

Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, *
wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.

Denn meine Augen haben das Heil gesehen, *
das du vor allen Völkern bereitet hast,

ein Licht, das die Heiden erleuchtet, *
und Herrlichkeit für dein Volk Israel.

Antiphon

Sei unser Heil, o Herr, wenn wir wachen, und unser Schutz, wenn wir schlafen; damit wir wachen mit Christus und ruhen in seinem Frieden. (O: Halleluja.)

Oration

Herr, gütiger Vater, sei du unsere Leuchte im Dunkel der Nacht. Gib, dass wir in Frieden schlafen, damit wir uns beim Anbruch des neuen Tages in deinem Namen freudig erheben. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende gewähre uns der allmächtige Herr. R Amen.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende gewähre uns der allmächtige Herr.
R:Amen.

Dienstag, 03. März 2026

Das Stundenbuch wird Ihnen hier online in Kooperation mit dem Deutschen Liturgischen Institut zur Verfügung gestellt.