Bode: Wir Bischöfe schauen die Wirklichkeit verschieden an

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Honoratus von Arles

Die von ihm gegründete Klosterschule brachte bedeutsame Gelehrte wie Augustinus von Canterbury hervor und später wurde gleich eine ganze Insel nach ihm benannt – dabei wollte Honoratus von Arles (gest. 429) eigentlich nur ein zurückgezogenes Mönchsleben führen. Honoratus entstammte einer gallischen Senatorenfamilie, ließ sich schon früh taufen und ging nach Ägypten, um das dortige Einsiedlerleben in der Wüste kennenzulernen. Später kehrte Honoratus nach Gallien zurück, wurde zum Priester geweiht und lebte zurückgezogen in den Bergen. Um 410 gründete er auf der heute nach ihm benannten Insel St. Honorat ein Kloster nach orientalischem Vorbild, das sich zu einem einflussreichen geistlichen Zentrum entwickelte (siehe Bild). 426/27 wurde Honoratus gegen seinen Willen zum Bischof von Arles gewählt. Als Kirchenführer widmete er sich hingebungsvoll Werken der Nächstenliebe und starb entkräftet nach nur zwei Amtsjahren.

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