Schwester Judith Zoebelein trifft Papst Johannes Paul II.

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Margareta von Ungarn

Im Jahr 1241 sah es nicht gut um das ungarische Königshaus aus: Die Mongolen fielen in Osteuropa ein und der ungarische König Béla IV. musste mit seiner schwangeren Ehefrau Maria Laskaris nach Kroatien fliehen. In seiner Verzweiflung versprach das Königspaar, das ungeborene Kind Gott zu weihen, wenn Ungarn nur von den Mongolen befreit werden würde. 1242 wurde die Tochter Margareta (1242-1270) geboren und noch im selben Jahr zogen sich die Mongolen aus Europa zurück. Als Zehnjährige kam die Prinzessin in ein Budepester Dominikanerinnenkloster und legte vier Jahre später ihre Gelübde ab. Mit der Zeit änderte der König jedoch seine Meinung und wollte Margareta nun doch aus machtpolitischen Gründen verheiraten. Margareta aber konnte nicht einmal durch einen päpstlichen Dispens umgestimmt werden. Stattdessen wollte sie sich, wie schon ihre Tante Elisabeth von Thüringen, ganz dem Gebet und der Nächstenliebe widmen. Schon zu Lebzeiten verehrte die Bevölkerung die Prinzessin als Heilige. Margareta lebte streng asketisch und verausgabte sich so sehr in der Armenfürsorge, dass sie völlig entkräftet mit nur 28 Jahren am 18. Januar 1270 starb.

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