Die Ehe: Liebe und Sakrament
Aufgekreuzt - 24.06.2024 (00:32:55)

Die Ehe: Liebe und Sakrament

Für viele Menschen ist sie der Inbegriff der Liebe, für die Kirche aber auch ein Sakrament: Die Ehe. Doch sie steht auch vor Herausforderungen. Darüber spricht Host Christoph Brüwer mit dem emeritierten Theologieprofessor Urs Baumann.
Player wird geladen ...
Kalenderblatt
Geburt Johannes der Täufer

Geburt Johannes der Täufer

Die Kirche gedenkt der Heiligen immer an deren Todestag, gewissermaßen ihrem "himmlischen Geburtstag". Immer? Es gibt zwei prominente Ausnahmen: Am 8. September feiert die Kirche das Fest Mariä Geburt und am heutigen Tag begeht sie das Hochfest der Geburt Johannes' des Täufers. Der Evangelist Lukas (vgl. Lk 1,5-25) erzählt, dass die Eltern Zacharias und Elisabet alt waren und die Hoffnung auf Nachkommen längst aufgegeben hatten. Als der greise Zacharias gerade im Tempel seinen Priesterdienst erfüllte, erschien ihm ein Engel und kündigte ihm die Geburt eines Sohnes namens Johannes (hebr. "Gott ist gnädig") an. Weil Zacharias an der Botschaft zweifelte, ließ ihn der Engel bis zur Beschneidung seines Sohnes verstummen. Für die Datierung des Geburtstags gibt es einen doppelten Grund: Elisabet, die Cousine der Jungfrau Maria, war im sechsten Monat mit Johannes schwanger, als der Engel Gabriel ihr die Geburt Jesu ankündigte (vgl. Lk 1,36). Der Tradition nach liegen Jesus (Dezember) und Johannes (Juni) damit genau ein halbes Jahr auseinander. Im Johannesevangelium sagt der Täufer: "Er [Jesus] muss wachsen, ich aber muss abnehmen" (Joh 3,30). Dem entsprach die Lichtsymbolik des alten (julianischen) Kalenders: Der 24. Juni markierte als Sommersonnenwende die kürzeste Nacht und den längsten Tag. Ab diesem Termin nehmen die Tage immer weiter ab – bis zur Wintersonnenwende am 25. Dezember.

Thema
Weltweiter synodaler Prozess

Weltweiter synodaler Prozess

Der Vatikan hat zur Vorbereitung der für 2023 geplanten Bischofssynode einen weltweiten synodalen Prozess geplant: In mehreren Stufen von den Diözesen über die Kontinente bis zur Bischofssynode selbst sollen die Gläubigen und ihre Bischöfe beraten, was für die Kirche wichtig ist.
Thema
Mitglieder der traditionalistischen Piusbruderschaft bei einem Gottesdienst.

Traditionalisten

Lange spielten sie in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle. Doch als Papst Benedikt XVI. die Messe nach tridentinischem Ritus 2007 wieder erlaubte, fanden auch sie wieder mehr Beachtung: die Traditionalisten. Die bekanntesten unter ihnen sind die Piusbrüder.
Thema
Der Großerzbischof der syro-malabarischen Kirche, Kardinal George Alencherry, beim Gebet vor dem Altar

Liturgiestreit in der syro-malabarischen Kirche

Die katholischen Thomaschristen Indiens streiten über die richtige Form der Eucharistie: Angelehnt an die heutige westliche Form zum Volk hin oder wie in der alten östlichen Tradition nach Osten? Ein Kompromiss der Bischofssynode konnte den Streit nicht befrieden.