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Antonia von Florenz

Nicht jeder Lebenslauf führt immer geradeaus – Antonia von Florenz (1401-1472) machte das Beste daraus. Sie entstammte einer florentinischen Adelsfamilie und wurde als junges Mädchen von ihren Eltern standesgemäß verheiratet. Ihr Ehemann aber starb früh und Antonia blieb als 20-jährige Witwe mit ihrem kleinen Sohn Battista zurück. Wegen ihres Kindes erwartete ihre Familie eine schnelle Wiederheirat, doch Antonia lehnte ab. Stattdessen trat sie der franziskanischen Frauengemeinschaft von Florenz bei. Nach einer Zeit im Konvent von Foligno in Umbrien wechselte Antonia schließlich in das Kloster von L'Aquila. Hier stand sie der Gemeinschaft 13 Jahre als Oberin vor. Endgültig angekommen aber war sie noch nicht: Antonia sehnte sich nach einem anderen, intensiveren Ordensleben nach strengeren Regeln. Sie verließ ihre Gemeinschaft und gründete 1447 im selben Ort das Klarissenkloster Corpus Domini. Auch hier übernahm Antonia zunächst die Leitung – doch nach 7 Jahren zwangen sie körperliche und seelische Beschwerden zur Amtsaufgabe. Sie lebte noch viele Jahre als einfache Schwester mit ihren Leiden und starb am 29. Februar 1472. Antonias Heiligsprechung erfolgte 1847.

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