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Glaube

Gregor von Barbarigo

Papst Johannes XXIII. bezeichnete ihn voll Bewunderung als ein Beispiel "pastoraler Heiligkeit": Gregor von Barbarigo (1625-1697). Der spätere Senator Gian Francesco hatte große Karrierepläne für seinen begabten Sohn Gregor und schickte ihn zunächst an die Universität Padua. Dort studierte Gregor Philosophie, Jura, Mathematik, Griechisch und Geschichte. Von 1644 bis 1648 begleitete er den venezianischen Gesandten zu den Friedensverhandlungen in Münster, wo über das Ende des Dreißigjährigen Krieges beraten wurde. In Westfalen freundete sich Gregor mit dem späteren Papst Alexander VII. an, der ihn ermutigte, gegen den Willen seines ambitionierten Vaters Priester zu werden. In seinem anschließenden Theologiestudium lernte Gregor die Ideen des jungen Jesuitenordens kennen, die ihn zeitlebens prägten. 1657 wurde Gregor zum Bischof von Bergamo ernannt, wo er einen völlig neuen Leitungsstil einführte: Er besuchte die Pfarreien in den Dörfern, sorgte für eine bessere Ausbildung des Klerus und erließ neue Regeln für die Priesterseminare nach dem Vorbild der Jesuiten. Die Gläubigen nannten ihren eifrigen Bischof bald den "neuen Borromeo" nach dem heiligen Reformbischof Karl Borromäus. Papst Johannes XXIII. sprach ihn 1960 heilig. Auf dem Bild ist der Palazzo der Familie Barbarigo in Venedig zu sehen.

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