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Glaube

Johannes der Täufer

Die Kirche gedenkt der Heiligen immer an deren Todestag, gewissermaßen ihrem "himmlischen Geburtstag". Immer? Es gibt zwei prominente Ausnahmen: Am 8. September feiert die Kirche das Fest Mariä Geburt und am heutigen Tag begeht sie das Hochfest der Geburt Johannes' des Täufers. Der Evangelist Lukas (vgl. Lk 1,5-25) erzählt, dass die Eltern Zacharias und Elisabet alt waren und die Hoffnung auf Nachkommen längst aufgegeben hatten. Als der greise Zacharias gerade im Tempel seinen Priesterdienst erfüllte, erschien ihm ein Engel erschienen und kündigte ihm die Geburt eines Sohnes namens Johannes (hebr. "Gott ist gnädig") angekündigt. Weil Zacharias an der Botschaft zweifelte, ließ ihn der Engel ihn bis zur Beschneidung seines Sohnes verstummen. Für die Datierung des Geburtstags gibt es einen doppelten Grund: Elisabet, die Cousine der Jungfrau Maria, war im sechsten Monat mit Johannes schwanger, als der Engel Gabriel ihr die Geburt Jesu ankündigte (vgl. Lk 1,36). Der Tradition nach liegen Jesus (Dezember) und Johannes (Juni) damit genau ein halbes Jahr auseinander. Im Johannesevangelium sagt der Täufer: "Er [Jesus] muss wachsen, ich aber muss abnehmen" (Joh 3,30). Dem entsprach die Lichtsymbolik des alten (julianischen) Kalenders: Der 24. Juni markierte als Sommersonnenwende die kürzeste Nacht und den längsten Tag. Ab diesem Termin nehmen die Tage immer weiter ab – bis zur Wintersonnenwende am 25. Dezember.

Das Gemälde "Die kleine Heilige Familie" von Raffael zeigt die ältere Elisabet mit ihrem Sohn Johannes und Maria mit dem Jesuskind.

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