Der Kameradiener des Papstes

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Papst Johannes Paul II.

Johannes Paul II. war vom 16. Oktober 1978 bis zu seinem Tod am 2. April 2005 Papst. Mit 26 Jahren und 5 Monaten ist sein Pontifikat das zweitlängste der Kirchengeschichte. In seine Amtszeit fielen das Ende des Kalten Krieges, der Zusammenbruch des Kommunismus in Europa mit der Entstehung neuer Nationalstaaten sowie die Kriege in Afghanistan, im ehemaligen Jugoslawien und im Irak. Er wurde als Karol Józef Wojtyla im südpolnischen Wadowice geboren. 1946 zum Priester geweiht, promovierte er in Philosophie und Theologie und lehrte ab 1953 als Professor Moraltheologie in Krakau. 1958 wurde er dort Weihbischof, 1964 Erzbischof und 1967 Kardinal. Als Papst galt Johannes Paul II. bei seinen Auftritten vor großen Menschenmengen als charismatische Persönlichkeit. Er besuchte mehr Länder als alle früheren Päpste zusammen (104 Auslandsreisen in 127 Staaten). Er hat 1338 Selig- und 482 Heiligsprechungen vorgenommen, mehr als doppelt so viele wie seine Vorgänger zusammen. Den Sonntag nach Ostern erklärte er im Heiligen Jahr 2000 zum "Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit". Am Barmherzigkeitssonntag 2014 wurde Johannes Paul II. zusammen mit Johannes XXIII. heiliggesprochen. Der 22. Oktober ist der Tag seiner Amtseinführung.

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