Franziskus wirbt für eine Reform der Finanzmärkte

"Geld soll dienen, nicht regieren!"

Papst Franziskus während seiner ersten Generalaudienz.
Bild: picture alliance/Stefano Spaziani

Wegen einer absoluten Autonomie der Märkte könnten die Staaten den Geldverkehr nicht mehr im Sinne des Gemeinwohls kontrollieren, führte Franziskus aus. Während einer Minderheit reicher werde, werde die Mehrheit ärmer. Seine Aufgabe als Papst sei es jedoch, die Reichen an ihre Pflicht zu erinnern, den Armen zu helfen. "Der Papst ruft zu selbstloser Solidarität auf und zur Rückkehr der Ethik in der Finanz- und Wirtschaftswelt – zum Wohle des Menschen", so Franziskus.