Portrait von Maximilian Heim, der seit 2011 Abt des Stifts Heiligenkreuz in Österreich ist.
Heiligenkreuzer Abt zum neue Abtpräses gewählt

Heim wird oberster Zisterzienser in Österreich

Der Heiligenkreuzer Abt Maximilian Heim (55) ist neuer Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation. Das Kongregationskapitel wählte Heim am Donnerstag.

Wien - 27.05.2016

Wiedermann leitete die Kongregation seit 2007. Der österreichischen Zisterzienserkongregation gehören Stift Heiligenkreuz, Stift Lilienfeld, Stift Rein, Stift Schlierbach, Stift Wilhering, Stift Zwettl und das in Tschechien gelegene Vissy Brod (Hohenfurth) an.

Die Aufgabe des Abtpräses ist es, das Leben in den Zisterzienserklöstern nach den Ordensrichtlinien zu erhalten und zu fördern. Er soll durch regelmäßige Visitationen, die Einsetzung von Administratoren und den Vorsitz bei Abtswahlen für Stabilität und Wachstum in den Klöstern sorgen. "Gerade heute haben unsere Klöster eine wichtige Sendung in der Kirche und unserer Gesellschaft, da ist die Zusammenarbeit der verschiedenen Klöster innerhalb der Kongregation von großer Bedeutung", so Abtpräses Heim in einer ersten Stellungnahme nach seiner Wahl.

Der 1961 im bayerischen Kronach geborene Heim steht seit fünf Jahren dem Kloster im Wienerwald vor. Zuvor war er unter anderem seit 2004 Prior des zu Heiligenkreuz gehörenden Klosters in Bochum-Stiepel. Seit 2007 lehrt Heim außerdem Fundamentaltheologie und Dogmatik an der ordenseigenen Hochschule. Als Experte für die Theologie Joseph Ratzingers/Benedikts XVI. gehört Heim darüber hinaus dem "Neuen Ratzinger-Schülerkreis" sowie dem wissenschaftlichen Beirat des "Instituts Papst Benedikt XVI." in Regensburg an. 2011 wurde er für seine Dissertation über das Kirchenverständnis Joseph Ratzingers mit dem "Ratzinger-Preis" der gleichnamigen vatikanischen Stiftung ausgezeichnet. (KNA)