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Wie geht es mit der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals weiter?

Aufarbeitung, Entschädigung und Vorbeugung: Die deutschen Bischöfe wollen weiter gegen Missbrauch in der Kirche vorgehen. Katholisch.de dokumentiert das Pressegespräch mit dem Sonderbeauftragten der Bischofskonferenz, Bischof Stephan Ackermann.

Die deutschen Bischöfe ringen weiter um ein gemeinsames Vorgehen angesichts des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Geistliche. Als Sonderbeauftragter für dieses Thema präsentierte der Trierer Bischof Stephan Ackermann am Mittwoch in Lingen neue Projekte zur Aufarbeitung, Entschädigung und Vorbeugung. Dabei wurde deutlich, dass konkrete Schritte erst nach der derzeit laufenden Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz zu erwarten sind. Katholisch.de dokumentiert das Pressegespräch zum Thema "Sexueller Missbrauch an Minderjährigen: Aufarbeitung und Prävention – Informationen zum aktuellen Stand" mit Bischof Stephan Ackermann.

Vom 11. bis 14. März 2019 findet im Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen (Bistum Osnabrück) die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz statt. An ihr nehmen 66 Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz unter Leitung des Vorsitzenden, Kardinal Reinhard Marx, teil. Im Mittelpunkt der Vollversammlung stehen weitere Beratungen zu den fachlichen und den übergreifenden Fragen im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch in der Kirche, das Thema Frauen in Leitungspositionen und das Treffen der Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen in Rom (Februar 2019) sowie damit verbunden ein Studientag zum Thema "Die Frage nach der Zäsur. Studientag zu übergreifenden Fragen, die sich gegenwärtig stellen".