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Ein guter Grund zu feiern- Allerheiligen am 01.11.2019

Unterwegs an Allerheiligen mit Pater Nikodemus Schnabel

Die Einsatzhose über die Stiefel gestülpt, Jacke und Helm griffbereit – wenn die Alarmglocke schrillt, muss alles schnell gehen. In der Zeit zwischen den Einsätzen heißt es für Pater Nikodemus nicht nur warten, sondern trainieren. Feuerwehrleute müssen fit sein.

Einsatz im Dienst für andere Menschen

Etwa 2.100 Einsätze fährt die Berufsfeuerwehr Würzburg im Jahr. Das ist nicht nur Brandbekämpfung im klassischen Sinn, sondern das sind zum größeren Teil technische Hilfeleistungen zur Rettung aus Gefahrensituationen. Ein breites Spektrum an Aufgaben, die die Beamten und Beamtinnen immer wieder üben müssen, um im Ernstfall vorbereitet zu sein. Ausrüstungscheck, Erste-Hilfe-Übungen und Dienstsport zehren an den Kräften und bringen Nikodemus zum Nachdenken: In Notsituationen anderen Menschen helfen zu können, erfordert persönlichen Einsatz.

Im Christentum gilt die Bereitschaft, sein eigenes Leben - gemäß dem Beispiel Jesu - in den Dienst anderer Menschen zu stellen, als ein Ausdruck christlicher Nächstenliebe. An Allerheiligen gedenkt die Kirche Menschen, die das vorbildlich getan haben. Doch wenn Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit behindert und attackiert werden, ist das Ausdruck mangelnder Wertschätzung für diesen Dienst an der Gesellschaft.